Am Samstag, den 15.06. besuchten 10 Kameraden und eine Kameradin der Freiwilligen Feuerwehren Fürth einen Lehrgang zur Absturzsicherung bei der Berufsfeuerwehr. „Das Thema gewinnt immer mehr an Aktualität“, so Stefan Sitte, der als Mitglied der Fürther Höhenrettungsgruppe (HöRG) erst diesen Winter im Berchtesgadener Land im Einsatz war. „Außerordentlich große Schneelasten auf Hausdächern, aber auch sonstige Wetterkapriolen nehmen als Herausforderung für die Feuerwehr zu“, ergänzt Lehrgangsleiter Horst Krischke. „Dafür gilt es, gewappnet zu sein“. Die Lehrgangsteilnehmer lernten in Theorie und Praxis die besonderen Gefahren beim Arbeiten in größeren Höhen richtig einzuschätzen und die Praktische Anwendung von Seilsicherungstechniken.
Um 8:12 Uhr ertönte am Dienstagmorgen der Alarmgong für den Rüstzug der Berufsfeuerwehr – „Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen, Transporter liegt quer zur Fahrbahn“.
Im Bereich eines Waldstücks in der Stadelner Hauptstraße kam es aus bislang unbekannten Gründen zwischen einem Transporter und einem Kleinfahrzeug zur Kollision, woraufhin der Transporter umkippte und quer zur Fahrbahn liegen blieb.
Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr waren bereits alle Personen aus ihren Fahrzeugen befreit und wurden vom Rettungsdienst medizinisch versorgt. Beide Personen wurden glücklicherweise nur leicht verletzt.
Da alle Personen bereits aus den Fahrzeugen befreit waren, beschränkte sich die Aufgabe der Feuerwehr im weiteren Einsatzverlauf auf das Aufrichten des Transporters. Mittels Seilwinde des Rüstwagens und Anschlagen des Greifzuges am 2. HLF wurde der Transporter aufgerichtet. Da der Transporter mit Reifen beladen war, wurden Hebekissen eingesetzt, um die Aufrichtarbeiten zu erleichtern.
Fünf halbwüchsige Enten und ihre Mutter waren in den Morgenstunden des Pfingstsonntags im Fürther Ortsteil Stadeln unterwegs. Die junge Familie wurde von einem aufmerksamen Anrufer in der Steinacher Strasse entdeckt. Von dort aus pilgerte die Gruppe im „Entenmarsch“ in die Herboldshofer Strasse, wo ihr Ausflug auf einem Privatgrundstück zwischen zwei Zäunen von der herbeigerufenen Feuerwehr beendet wurde. Den beiden Feuerwehrkollegen gelang es, die Entenfamilie sicher einzufangen und im nahen Regnitzgrund in artgerechter Umgebung wieder in die Freiheit zu entlassen.
Um 22:41 Uhr ertönte am Donnerstagabend der Alarmgong für den Rüstzug der Berufsfeuerwehr. Zeitgleich wurden die Freiwilligen Feuerwehren Fürberg, Burgfarrnbach und Fürth-Stadt alarmiert. In der Kannenbergstraße soll nach ersten Mitteilungen ein Linienbus gegen eine Hauswand geprallt sein – Fahrer eingeklemmt. Beim Eintreffen bestätigte sich das Meldebild teilweise. Ein Linienbus war augenscheinlich ungebremst in mehrere geparkte Pkws gefahren durch zwei Gärten geschossen und erst an einer Hauswand zum Stehen gekommen. Der Fahrer war glücklicherweise nicht eingeklemmt. Anwohner hatten ihn bis zum Eintreffen der Rettungskräfte versorgt. Nach ersten Untersuchungen wurde dieser nur leicht verletzt. Eine Erkundung, ob womöglich noch weitere Personen verletzt wurden und sich womöglich in schwer zugänglichen Bereichen befinden, bestätigte sich glücklicherweise nicht. Auch die zum Zeitpunkt im Haus befindliche Familie, darunter zwei Kleinkinder kamen glücklicherweise mit dem Schrecken davon.
Parallel zur Erkundung wurde mittels Schnellangriff der Brandschutz sichergestellt, ein weiterer Trupp klemmte von den anderen beteiligten Fahrzeugen die Batterie ab.
Da das betroffene Haus einen durchgängigen Riss aufwies wurde eine Alarmierung des Baufachberaters des Technischen Hilfswerks veranlasst. Nach Begutachtung des Schadens kam man zu dem Entschluss, die betroffene Hausecke entsprechend abzustützen. Hierzu war die Alarmierung weiterer Einheiten des THW notwendig. Nachdem das Technischen Hilfswerk die Einsatzstelle übernommen hatte, konnten die Kräfte der Feuerwehr um 0:30 Uhr wieder einrücken. Während des weiteren Einsatzverlaufs wurde die Drehleiter zum Abtragen eines beschädigten Baumes zur Einsatzstelle alarmiert.
Mit dem Stichwort Kellerbrand wurde am Sonntagmorgen um 05:36 Uhr der Löschzug in die Gustav-Schickedanz-Straße nach Fürth sowie die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt zur Wachbesetzung alarmiert.
Beim Eintreffen konnte glücklicherweise nur eine brennende Streugutkiste im Hinterhof eines Hauses vorgefunden werden. Die Einsatzkräfte löschten diese mit einem C-Rohr unter Atemschutz ab.