Jugendgroßübung 2026

Fürther Blaulicht-Nachwuchs übt den Ernstfall

Foto: D. Oßwald

Am 9. Mai 2026 fand wieder die Fürther Jugendgroßübung statt. Rund 270 Teilnehmende waren dabei – etwa die Hälfte davon Jugendliche aus Jugendfeuerwehr, THW-Jugend, DLRG, Wasserwacht und BRK-Bereitschaftsjugend. Gemeinsam rückten die Teilnehmenden mit über 40 Fahrzeugen zu 16 vorbereiteten Übungslagen aus.

Die große Besonderheit: Die Jugendlichen wussten im Vorfeld nicht, was sie am Einsatzort erwartet. Auf dem Programm standen unter anderem Verkehrsunfälle, Personenrettungen, Zimmer- und Flächenbrände sowie Bootskollisionen. Mit Kunstnebel, Rauchbomben und geschminkten Darstellern wurden die Übungseinsätze realitätsnah gestaltet. Alleine waren die Nachwuchsretter natürlich nie: Sie wurden stets durch ihre Jugendwarte sowie erfahrene Führungskräfte unterstützt. Auch die Fürther Rettungshundestaffel war eingebunden.

MTA Basismodul

Foto: D. Oßwald

20 Männer und 4 Frauen aus den Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Fürth wurden in der Zeit vom 10.01.2026 bis 19.03.2026 zu Feuerwehrmännern und -frauen ausgebildet. Die Modulare Truppausbildung umfasst neben den Grundtätigkeiten, die für den Einsatz bei der Feuerwehr von Bedeutung sind, wie Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung, auch eine umfassende Erste Hilfe- und Sprechfunkausbildung. Auch aktuelle Themen wie beispielsweise der Umgang mit verunfallten Fahrzeugen mit alternativer Antriebstechnik oder das Vorgehen im Einsatz mit gefährlichen Stoffen und Gütern sind fester Bestandteil des Lehrgangs. Mit den Lehrgangsteilnehmern konnte auch auf dem Gelände der neuen Feuerwache geübt werden. In rund 130 Unterrichtseinheiten wurden die Teilnehmer für den ehrenamtlichen Dienst in ihrer Feuerwehr vorbereitet und verstärken diese von nun an zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger. Der Lehrgang wurde von Ausbildern und Führungskräften der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Fürth unter Leitung von Stadtbrandmeister Andreas Meyer durchgeführt.

Katastrophenschutz­übung

Am Samstag, 21. März 2026, findet in Fürth von 9 bis 14 Uhr eine große Katastrophenschutzübung statt, an der mehrere Blaulichtorganisationen (Polizei, Feuerwehr, THW, Rettungsdienste usw.) sowie weitere im Katastrophenschutz mitwirkende Behörden teilnehmen. Insgesamt sind daran rund 500 Personen beteiligt, die an insgesamt etwa 20 Örtlichkeiten im Stadtgebiet ihre Einsatzfähigkeit bei einem fiktiven Schadensszenario testen. 

Aus diesem Grund ist an diesem Tag stadtweit mit einem sehr hohen Aufkommen an Einsatzfahrzeugen und sogenannten Sonderrechtsfahrten zu rechnen. Ganz besonders gilt dies auch im Bereich der Fürther Feuerwehrgerätehäuser. Für die Bevölkerung besteht kein Grund zur Besorgnis, da es sich um eine Übung handelt.