Am Sonntagnachmittag musste das 2. HLF der Berufsfeuerwehr zu einem brennenden Fahrzeug in die Vacher Straße ausrücken.
Der Audifahrer, welcher stadteinwärts unterwegs war stellte während der Fahrt fest, dass sein Fahrzeug im Bereich des Motors brennt und steuerte das Auto umgehend auf Höhe der ehemaligen US Kaserne ins Bankett, wo dieses kurze Zeit später in Vollbrand stand. Der Fahrer konnte das brennende Fahrzeug unverletzt verlassen.
In den vergangenen Wochen wurden unter Regie der Fürther Berufsfeuerwehr zahlreiche neue Maschinisten für Tragkraftspritzen und Löschfahrzeuge ausgebildet. Ein geordneter Feuerwehreinsatz ist nur möglich, wenn innerhalb der Mannschaft jeder entsprechend seinen vorgegebenen Aufgaben handelt. Die besondere Verantwortung des Maschinisten erfordert eine spezielle Ausbildung.
In dieser Ausbildung wird der Maschinist auf seine Aufgaben vorbereitet und erlernt z.B. wichtige Rechtsgrundlagen zum Führen von Feurwehrfahrzeugen aber auch Arten, Aufbau, Funktion, Wartung, Pflege, die Bedienung von Feuerlöschkreiselpumpen sowie die Wasserförderung über längere Wegstrecken mittels Schlauchwagen und Verstärkerpumpen.
In theoretischen Unterrichten und praktischen Übungen wurden die wichtigsten Aufgaben eines Maschinisten vermittelt.
Abgeschlossen wird der Lehrgang mit einer Prüfung. Alle Teilnehmer haben diese mit Bravour bestanden.
Ein brennender Acker rief am Dienstagnachmittag die Feuerwehr und angrenzende Landwirte auf den Plan. Aus bislang unbekannten Gründen kam es während landwirtschaftlicher Arbeiten auf einem Acker an der Obermichelbacher Straße in Vach zu einem Brand. Knapp 500 Quadratmeter Stoppelfeld brannten komplett nieder. Durch das Schnelle Eingreifen angrenzender Landwirte konnte Schlimmeres verhindert werden. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr brachten sie mittels Güllefässer Wasser aus und löschten den Brand ab. Ein weiterer anwesender Landwirte ackerte das Brandgut direkt in den Boden ein, um ein Übergreifen auf einen nahegelegenen Stall zu verhindern. Als die Feuerwehr eintraf mussten lediglich kleinere Brandnester auseinander gezogen werden.
Wie sieht eigentlich der aktive Einsatzdienst
der Feuerwehr aus? Das durften am Sonntag zahlreiche Jugendfeuerwehrleute der Fürther
Feuerwehren am eigenen Leib erfahren.
Die verschiedensten Einsatzszenarien wurden von den Jugendlichen am
Sonntag geübt. Verkehrsunfall,
Gefahrgut sowie Brände mussten von den Youngsters abgearbeitet
werden und stellten dabei ihr Können unter Beweis.
Aufgrund der momentanen Bauarbeiten im Kreuzungsbereich Kapellenstraße, Ludwigbrücke und Henri-Dunant-Straße und einer damit weitestgehenden Sperrung am Wochenende ist es zwingend notwendig, eine Nebenwache zu installieren. Notwendig macht es die Tatsache, dass durch die Baumaßnahmen die Feuerwehr ihre geforderte Hilfsfrist von zehn Minuten in einzelne Stadtteile nicht einhalten könnte. Grundsätzlich ist es notwendig, dass jede an einer Straße gelegene Einsatzstelle von einer gemeindlichen Feuerwehr in höchstens zehn Minuten nach Eingang der Meldung bei der alarmauslösenden Stelle erreicht werden kann.
Für die Zeit von Freitag, 19. Juli 6 Uhr, bis Sonntag, 21. Juli 6 Uhr wird deshalb eine Nebenwache im Bereich des Stadelner Feuerwehrhauses eingerichtet. Eine Drehleiter der Hauptwache sowie ein Löschgruppenfahrzeug sind dann rund um die Uhr besetzt und decken das Stadtgebiet östlich des Flusses ab. Das Löschgruppenfahrzeug wird von Kräften der Freiwilligen Feuerwehren besetzt, die Drehleiter von Einsatzbeamten der Berufsfeuerwehr.