Hinweise für die Silvesternacht

FeuerwerkskoerperDie Silvesternacht ist erfahrungsgemäß eine ereignisreiche Nacht für die bayerischen Feuerwehren. Meist ist es der unachtsame Umgang und die mangelnde Sorgfalt mit Feuerwerkskörpern die folgenreiche Brände und Verletzungen verursachen. Es ist für die Betroffenen ein schlechter Jahresanfang, wenn sich in das Läuten der Neujahrsglocken, der schrille Ton der Feuerwehrsirenen und die durchdringenden Signale des Martinshorns der Feuerwehr mischen.

Die Leichtfertigkeit beginnt aber schon damit, dass manche Feuerwerkskörper verbotenerweise in die Hände von Kindern und Jugendlichen gelangen oder nicht zugelassene, z.T. illegale oder selbsthergestellte Feuerwerkskörper verwendet werden.

Fahrzeugbrand in Tiefgarage

Um kurz nach 3.00 Uhr ging am Donnerstagmorgen bei der Integrierten Leitstelle in Nürnberg die Meldung über eine starke Rauchentwicklung in einer Tiefgarage einer Wohnanlage im Bereich Alte Reutstraße ein. Neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr wurde die zuständige Freiwillige Feuerwehr Ronhof alarmiert. Beim Eintreffen drang bereits Rauch aus einer Tiefgarage und den Lüftungsschächten oberhalb der Garage. Durch die massive Rauchentwicklung drang der Rauch durch mehrere Brandschutztüren, die zu der Garage führen. Mehrere Treppenhäuser die mit der Garage verbunden sind, mussten mittels Hochdrucklüfter von eingezogenen Brandrauch befreit werden.

Da der konkrete Brandherd zu beginn nicht lokalisiert werden konnte, gingen mehrere Trupps unter Atemschutz aus verschiedenen Richtungen in die Tiefgarage vor, um diese nach Personen abzusuchen und parallel die Löschmaßnahmen am brennenden Fahrzeug einzuleiten. Da anfangs nicht abzuschätzen war, welches Ausmaß das Feuer hat, veranlasste der Einsatzleiter die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehren Steinach/Herboldshof und Sack. Für mögliche Folgeeinsätze wurden die dienstfreien Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt zur Wachbesetzung alarmiert. Um an der Einsatzstelle über notwendige Atemschutz-Ressourcen zu verfügen wurde außerdem der Gerätewagen-Atemschutz zur Einsatzstelle beordert.

Das Feuer konnte durch die Einsatzkräfte entgegen aller erster Einschätzungen rasch gelöscht werden. Die Entrauchung der Garage nahm jedoch aufgrund der verwinkelten Bauweise und Größe längere Zeit in Anspruch. Um die große Menge an Brandrauch aus dem Komplex zu entziehen wurde über die Werkfeuerwehr des Airport Nürnberg ein Großraumlüfter angefordert. Die Belüftungsarbeiten zogen sich bis in den Donnerstagvormittag.

Zimmerbrand in Mehrfamilienhaus in der Fürther Fußgängerzone

Am Dienstagvormittag kam es in einem Mehrparteienhaus in der Schwabacher Straße, im Bereich der Fußgängerzone zu einem Zimmerbrand. Mehrere Anrufer meldeten der Integrierten Leitstelle einen Brand im ersten Obergeschoss eines zweigeschossigen Wohngebäudes. Bereits auf der Anfahrt war eine deutliche Rauchentwicklung zu erkennen. Beim Eintreffen schlugen bereits Flammen aus den Fenstern im 1. Obergeschoss. Alle Bewohner hatten das Haus noch vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen.

Unmittelbar nach dem Eintreffen ging ein Atemschutztrupp mit C-Rohr zur Brandbekämpfung über das Treppenhaus in die betroffene Wohnung ins erste Obergeschoss vor. Die Feuerwehr hatte das Feuer in der Brandwohnung schnell unter Kontrolle und konnten ein Übergreifen auf weitere Wohnungen und Gebäudeteile verhindern. Rückseitig des Gebäudes wurde der Angriffstrupp des 2. HLF´s zur Brandbekämpfung eingesetzt. Nachdem die Flammen gelöscht waren, musste zur weiteren Brandbekämpdung die Fassade geöffnet und diese abgelöscht werden.

Führung durch die neue Feuerwache

Nachdem die Baumaßnahmen an der neuen Feuerwache bereits gut fortgeschritten sind, durften am Samstag die Kommandanten und deren Stellvertreter/-innen eine Führung durch die entstehenden Räumlichkeiten an der Kapellenstraße genießen.

Für viele ist der letzte Besuch bereits einige Zeit her. Am Tag des Richtfestes gab es für die Männer und Frauen aus der Führung der FF den letzten Rundgang durch die neue Feuerwache.

Damals stand lediglich der Rohbau des Gebäudes. Als die Führungskräfte am Samstag in die Feuerwache kamen, staunten einige nicht schlecht. Die Gebäudeinstallation ist bereits abgeschlossen, Bündel von Strom- und Datenkabeln hängen aus der Decke und in der künftigen Fahrzeughalle wurde der Boden bereits fertig verlegt.

Sicherheit in der Vorweihnachtszeit

Mit der Adventszeit steigt auch die Gefahr von Zimmerbränden. Nur wenige Minuten braucht es vom Außer-Kontrolle-Geraten der Kerze des Adventskranzes bis zum Vollbrand des Zimmers. Oft sind ein unvorsichtiger Umgang mit Kerzen oder unzureichende Sicherheitsvorkehrungen die Auslöser für Brände, verursacht durch feuergefährliche Weihnachtsdekorationen.

Gerade durch umfallende Kerzen könnten zunächst kleine Flammen und daraus ganze Zimmerbrände entstehen.