Fahrzeug überschlägt sich am Mittwochmorgen – Fahrer verletzt sich leicht

Am Mittwochmorgen musste das 2. HLF und das KLAF der Berufsfeuerwehr zu einem Verkehrsunfall in die Heilstättenstraße ausrücken. Ein Autofahrer hatte aus bislang unbekannter Ursache auf der Verbindungsstraße zwischen Oberfürberg und Wachendorf die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, überschlug sich und blieb auf der Seite liegen.

Der Fahrer konnte das auf der Seite liegende Fahrzeug noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte eigenständig verlassen. Durch den Überschlag trug er glücklicherweise nur leichte Verletzungen davon. Die herbeigeeilten Kräfte der Feuerwehr stellten den Brandschutz sicher und übernahmen gemeinsam mit der Polizei die Verkehrssperrung.

Übungsturm an Freiwillige Feuerwehr übergeben

Vergangene Woche wurde der neue Feuerwehr-Übungsturm auf dem Übungsplatz der FF Steinach-Herboldshof offiziell eingeweiht und an die Freiwillige Feuerwehr übergeben.

Der alte Übungsturm wurde am 16. und 17. Mai 1985 vom heutigen Ehrenstadtbrandinspektor und damaligen Kommandanten der FF Steinach-Herboldshof, Peter Pfann sowie einigen Kameraden am Steinacher Feuerwehrgerätehaus errichtet. Nach nunmehr 35 Jahren hatte der alte Übungsturm ausgedient und musste aus statischen Gründen zurückgebaut werden. In enger Zusammenarbeit mit der Gebäudewirtschaft der Stadt Fürth wurde ein neuer Übungsturm geplant und am selben Standort erbaut.

Der Übungsturm ist 9,88 m hoch und steht auf einer Grundfläche von 5,20 m x 3,01 m. Die Feuerwehr benötigt den Übungsturm, um das Retten aus Gebäuden mit tragbaren Leitern üben zu können. Die Errichtung des Übungsturms ist zum Erhalt der Einsatzfähigkeit erforderlich. Das Aufstellen von tragbaren Leitern ist im Einsatzfall sehr wichtig und muss von den Feuerwehren im Effeff beherrscht werden, so Christian Gußner, Leiter der Berufsfeuerwehr.

Schwerer Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Streifenwagens der Polizei

Am Montagnachmittag musste der Rüstzug der Berufsfeuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall in die Schwabacher Straße ausrücken. Aus bislang noch nicht geklärter Ursache kam es im Kreuzungsbereich Schwabacher Straße / Theresienstraße zum Zusammenstoß mit einem Kleinbus, welcher die Theresienstraße in Richtung Bahnhof befuhr. Durch die Wucht des Aufpralls kippte der VW-Bus auf die Seite und kam auf der Fahrerseite zum Liegen.

Zum Zeitpunkt des Eintreffens befanden sich die Beamten des Streifenwagens bereits außerhalb ihres Fahrzeugs, der Fahrer des Kleinbusses befand sich noch im Fahrzeug und musste im weiteren Verlauf von der Feuerwehr gerettet werden. Nach weiterer Erkundung konnte glücklicherweise festgestellt werden, dass der Fahrer nicht eingeklemmt ist. Im Außenbereich wurde das Fahrzeug mit Unterbaumaterial sowie der Winde des Rüstwagens stabilisiert. Nach Rücksprache mit dem Notarzt wurde der schwerverletzte Patient durch die Heckklappe seines Fahrzeugs gerettet, zu weiteren Versorgung an den Rettungsdienst übergeben und anschließend in ein Krankenhaus verbracht. Die beiden Polizeibeamten erlitten mittelschwere Verletzungen und wurden ebenfalls in einem Krankenhaus medizinisch versorgt.

Aufgrund der Unfallaufnahme kam es bis in die Abendstunden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Fürther Stadtverkehr.

Wäschetrockner brannte – Anwohner reagierte beherzt und verhinderte Schlimmeres

Am Mittwochabend musste die Berufsfeuerwehr zu einem gemeldeten Kellerbrand in den Taubenweg ausrücken. Aufgrund der gemeldeten Situation wurde zeitgleich die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt zur Wachbesetzung alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr teilte der der Meldende mit, dass er bereits erste Löschversuche unternommen hatte.

Ein Trupp unter Atemschutz setzte an der Kellertüre eine Rauchschürze und ging in den verrauchten Keller vor. Mittels Wärmebildkamera wurde der Brandherd, ein nur noch rauchender aber nicht mehr brennender Wäschetrockner ausfindig gemacht und abgelöscht.
Parallel wurde im Außenbereich ein Lüfter zur Entrauchung in Stellung gebracht.

Hilferufe lösten Großeinsatz aus

Am Sonntagvormittag wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften an die Regnitz im Bereich des Fürther Friedhofs alarmiert. Ein Passant hatte gegen 11:15 Uhr Hilferufe vernommen und den Notruf verständigt.

Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG, Wasserwacht und Polizei suchten mit Booten nach einer Person im Wasser. Zur Unterstützung war außerdem ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Mehrere Kilometer Fluss sowie Uferbereich der Regnitz wurden intensiv abgesucht. Nach fast 2-stündiger Suche wurde der Einsatz erfolglos abgebrochen.