Neue Gruppenführer für die Freiwilligen Feuerwehren ausgebildet

In den vergangenen Wochen wurden unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts sieben Nachwuchsführungskräfte aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehren zu Gruppenführern ausgebildet.
Als zukünftige Gruppenführer sollten die Teilnehmer lernen, bei Einsätzen und Übungen die Führung ihrer Fahrzeugbesatzung zu übernehmen sowie Aufgaben in der Einsatzleitung übernehmen zu können.

Neben theoretischen Inhalten und Rechtsgrundlagen wird in Planspielen das richtige einsatztaktische Vorgehen vermittelt und geübt. Besonderer Wert wird auf die praktische Ausbildung gelegt. In unterschiedlichen Lagen zur Brandbekämpfung und Technischen Hilfeleistung werden der Führungsvorgang und die zugehörige Befehlsgebung in einsatznahen Übungen erlernt.

Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration gestattet der Berufsfeuerwehr Fürth, selbst Gruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr auszubilden. Normalerweise ist dies nur den staatlichen Feuerwehrschulen erlaubt. Die Ausbildung in Fürth orientiert sich dabei an den Inhalten der Feuerwehrschulen.

PKW überschlägt sich auf der A 73

Am Samstagabend, den 15.05.2021 kam auf der A73 ein PKW, der in Fahrtrichtung Nürnberg unterwegs war, von der Fahrbahn ab, überschlug sich und blieb auf dem Fahrzeugdach liegen. Die Berufsfeuerwehr übernahm an der Einsatzstelle die Verkehrsabsicherung, stellte den Brandschutz sicher und klemmte die Fahrzeugbatterie ab. Bis zur endgültigen Räumung der Unfallstelle verblieb der Rüstwagen als Pufferfahrzeug und zur Ausleuchtung der Einsatzstelle vor Ort. Die Fahrzeuginsassen konnten das Fahrzeug eigenständig verlassen und blieben nach bisheriger Kenntnis unverletzt.

9 neue Feuerwehrmänner und -frauen für die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Fürth ausgebildet

In den letzten Wochen wurden bei der Freiwilligen Feuerwehr Fürth, unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts, 8 Männer und 1 Frau für den aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr ausgebildet. 

Die Modulare Truppausbildung, welche sich in Theorie und Praxis aufteilt, wurde teils online, teils in Präsenz durchgeführt. Für letzteres wurden die Anwärter nochmals in zwei kleine Gruppen aufgeteilt, um den gemäß der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung notwendigen Abstand von mindestens 1,5 Metern wahren zu können.

Schlange versteckte sich hinter Heizkörper

Eine aufmerksame Spaziergängerin bemerkte im Fürther Stadtwald eine abgestellte Plastikbox, worin sich eine Schlange befand. Da sich augenscheinlich kein Besitzer in der Umgebung befand, nahm sie die Box samt Schlange in ihre Obhut. Zuhause angekommen verständigte sie das Fürther Ordnungsamt, welches die Fürther Feuerwehr zur Abholung und Verbringung zu einem Spezialisten des Tieres gebeten hatte.
Als die Feuerwehr am Mittwochmorgen bei der Finderin der Schlange angekommen war, stand eine leere Box im Badezimmer. Die Schlange, deren Art bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt war, hatte den Deckel der Box regelrecht „abgesprengt“ und verschanzte sich an einem für sie vermeintlich sicheren Ort.
Die Besatzung des KLAF (Kleinalarmfahrzeug) wurde hinter einem Heizkörper fündig, wo sie es sich inzwischen bequem gemacht hatte.
Um den Übeltäter, eine Königspython aus dem neuen Zuhause entführen zu können, musste der Heizkörper abgestellt und demontiert werden. Im Anschluss konnte das Tier durch die Feuerwehr in einen vorbereiteten Behälter gegeben werden. Sie wurde im Laufe des Mittwochs an einem Reptilienspezialisten übergeben.

Grünfläche im Bereich einer Gartenanlage fing Feuer

Mit dem Alarmstichwort „Brand Freifläche – Groß“ wurde am Montagnachmittag die Fürther Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Fürberg alarmiert. Aufgrund des Meldebildes rückte von der Feuerwache der Einsatzleitwagen, das 2. HLF sowie das Tanklöschfahrzeug zur Einsatzstelle aus.

Beim Eintreffen konnte ca. 50 Quadratmeter brennende Vegetationsfläche im Bereich einer kleinen Gartenkolonie festgestellt werden. Das Feuer hatte bereits auf einen angrenzenden Baum sowie eine Schilffläche übergegriffen. Da der brennende Bereich mit dem Löschfahrzeug nur schwer zu erreichen war, mussten mehrere Meter Schlauchleitung verlegt werden, ehe mit den Löscharbeiten begonnen werden konnte.
Trotz der suboptimalen Zuwegung konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und ein weiterer Überschlag auf die angrenzende Vegetation verhindert werden.
Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr unterstützen bei der Suche nach möglichen Glutnestern in der angrenzenden Schilffläche.