Am frühen Nachmittag des 16.06.2022 geriet in der Fürther Südstadt ein Kleinwagen in Brand. Kurz nachdem die Fahrerin ihr Fahrzeug gestartet und in Bewegung gesetzt hatte, vernahm sie eine lauten Knall. Zusammen mit ihrem Beifahrer verließ sie das Fahrzeug, der nachfolgend in Brand geriet.
Die eintreffenden Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr löschten mit dem Schnellangriff des Löschgruppenfahrzeugs den Fahrzeugbrand. Die Fahrerin des PKW und ihr Beifahrer blieben unverletzt. Auf der Schwabacher Strasse kam es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen.
Am Freitagabend wurde die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt zu einem folgenschweren Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Fürther Südstadt gerufen, bei dem eine männliche Person tödlich verletzt wurde. Gegen 19:30 Uhr teilten mehrere Anrufer per Notruf mit, dass aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses eine starke Rauchentwicklung wahrzunehmen sei.
Das Feuer konnte von zwei Trupps (1x über das Treppenhaus, 1x über Drehleiter) unter schwerem Atemschutz rasch lokalisiert und gelöscht werden. Während der Löscharbeiten fanden die Einsatzkräfte eine leblose Person in der Wohnung. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung, die teilweise bereits in andere Wohnungen vorgedrungen war, mussten drei Personen über die Drehleiter und fünf weitere Personen über das Treppenhaus gerettet werden. Weitere Bewohner konnten das Gebäude eigenständig verlassen. Zwei Trupps der Freiwilligen Feuerwehr Fürth-Stadt kontrollierten die über der Brandwohnung liegenden Wohnungen. Um die Entrauchung des Objekts durchführen zu können, mussten mehrere abgeschlossene Fenster im Treppenhaus gewaltsam geöffnet werden.
Am frühen Abend des Pfingstmontag wurde die Berufsfeuerwehr Fürth in den Fürther Ortsteil Unterfarrnbach gerufen. Im Schlafzimmer war ein Quecksilber-Thermometer zu Bruch gegangen. Bereits vor Eintreffen der Feuerwehr wurde das zerbrochene Thermometer durch den Mieter mit Schutzhandschuhen aufgenommen und auf den Balkon verbracht.
Zum Zeitpunkt des Zerbrechens waren neben dem Mieter auch seine Ehefrau und das gemeinsame Kind in den Räumen. Nach Eintreffen der Feuerwehr wurde die Wohnung durch die Feuerwehr geräumt. Da der Mann wohl barfuß gewesen ist, als das Thermometer zerbrach und nicht auszuschließen war, dass er mit dem Quecksilber kontaminiert wurde, wurde er mit dem Schnellangriff des zweiten HLF dekontaminiert, an den Rettungsdienst übergeben und in ein Krankenhaus verbracht. Die Frau sowie das Kind wurden ebenso durch den Rettungsdienst kontrolliert.
Nachdem am Dienstagmittag in Obermichelbach (Landkreis Fürth) eine 225kg schwere Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden wurde, war aufgrund des Fundorts die Sperrung der Kreisstraße Fü17 notwendig. Um größere Verkehrsbehinderungen im Bereich Obermichelbach zu vermeiden, musste der Verkehr bereits an der Pfaffenhecke umgeleitet werden. Die FF Vach übernahm die verkehrslenkenden Maßnahmen und entlastete somit die Einheiten aus dem Landkreis.
Um 19 Uhr konnten die Kräfte der FF Vach ins Gerätehaus einrücken.
Am Dienstagabend wurde das zweite HLF und das KLAF der Berufsfeuerwehr zur Unterstützung des Rettungsdienstes auf die ehemalige Bauschuttdeponie, Nähe des Stadtwalds gerufen.
Ein Radfahrer war bei der Abfahrt von der Bauschuttdeponie von seinem Fahrrad gestürzt, wobei er sich Verletzungen zugezogen hatte und eine eigenständige Abfahrt nicht mehr möglich gewesen ist – er verständigte den Rettungsdienst. Da jedoch das Tor zur Deponie geschlossen und eine Zufahrt in der Regel nicht möglich ist, wurde die Feuerwehr hinzugerufen. Nachdem sich die Rettungskräfte Zutritt zur Deponie verschafft hatten wurde der Patient gemeinsam mit dem Rettungsdienst versorgt und anschließend in ein Krankenhaus verbracht.