Brand mit mehreren Verletzten, Marienstr.

Wohnungsbrand, Brandbekämpfung über Drehleiter In der eng beparkten Straße war der Drehleitereinsatz gerade noch möglich.

Kurz vor 10 Uhr ging bei der Berufsfeuerwehr Fürth ein Notruf über einen Wohnungsbrand in der Marienstraße ein. Daraufhin rückte der Löschzug der Berufsfeuerwehr zur Einsatzstelle aus. Schon bei der Anfahrt war starke Rauchentwicklung sichtbar, woraufhin die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt nachalarmiert wurde.
Beim Eintreffen des Einsatzleitwagens (10/2) war Feuer aus dem zweiten Obergeschoss sichtbar und Bewohner riefen um Hilfe. Im dritten Obergeschoss waren einige Bewohner aus Angst vor dem Rauch aufs Dach geflüchtet.
Als erste Maßnahme wurden die noch im Haus befindlichen Bewohner mit Fluchthauben durchs Treppenhaus und über die Drehleiter gerettet. Der Angriffstrupp wurde unter schwerem Atemschutz zu Löscharbeiten mit einem C-Rohr durchs Treppenhaus in die brennende Wohnung geschickt. Ein zweites C-Rohr wurde über die Drehleiter vorgenommen, sowie ein weiteres im Hinterhof zur Abschirmung benachbarter Gebäude.
Acht Bewohner, darunter sieben Kinder, die Brandrauch eingeatmet hatten, wurden mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation vom Rettungsdienst ins Klinikum gebracht. Die restlichen Bewohner wurden von der Polizei in einer Schule untergebracht.
Die infra Fürth wurde ebenfalls verständigt, um den Strom und das Gas in dem Gebäude abzuschalten. Die an der Einsatzstelle eingetroffene Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt übernahm die Nachlöscharbeiten und setzte die Suche nach verbliebenen Glutnestern fort. Das KLAF (Kleinalarm-Fahrzeug) brachte abschließend noch einen Wassersauger zur Einsatzstelle, um Löschwasser aufzusaugen und zu verhindern, dass dieses in die Decken eindringt und in darunter liegende Wohnungen läuft.

Tiefbauunfall U-Bahn, Komotauer Str.

Der Verletzte wird aus der Baugrube gezogen

Kurz nach 9 Uhr rückte die Berufsfeuerwehr mit dem Rüstzug und dem Gerätewagen Höhenrettung zu einem Tiefbauunfall in der U-Bahn-Baustelle Komotauer Str. aus. Ein Arbeiter war ca. 5 Meter tief gestürzt und musste nach der Erstversorung durch den Rettungsdienst schwerverletzt möglichst schonend aus der Grube geholt werden. Die Berufsfeuerwehr setzte dazu die Schleifkorbtrage und den Flaschenzug an der Drehleiter ein.

Ball der Freiwilligen Feuerwehren 2005

Foto: MK
Unterste Reihe von links nach rechts:
Herbert Scherm, 50 Jahre, FF Fürth-Stadt – Hans Bär, 50 Jahre, FF Stadeln – Johann Pinzer, 60 Jahre, FF Unterfarrnbach – Fritz Heid, 50 Jahre, FF Sack – Hans Schneider, 50 Jahre, FF Sack – Hans Paulus, 50 Jahre, FF Steinach-Herboldshof

Mittlere Reihe von links nach rechts:
Georg Schachtner, 50 Jahre, FF Stadeln – Heinz Korndörfer, 40 Jahre, FF Atzenhof – Dr. Thomas Jung, Oberbürgermeister – Klaus Mümmler, 25 Jahre, FF Sack – Kurt Lämmermann, 40 Jahre, FF Atzenhof – Wolfgang Winkler, 40 Jahre, FF Burgfarrnbach – Ralph Villwock, 40 Jahre, FF Fürth-Stadt

Schadstoffmessungen, Unterstützung BF Nürnberg

Wegen eines Brandes in Nürnberg und östlicher Windrichtungen wurden am Abend vorsorglich durch den ABC-Dienst der Freiwilligen Feuerwehr mit zwei Messfahrzeugen Schadstoffmessungen im Bereich der Südstadt durchgeführt.
Der Brandrauch sorgte für leichte Geruchsbelästigungen, die Schadstoffkonzentrationen blieben bei den Messungen unterhalb der Nachweisgrenze.

Der Schlauchwagen der Berufsfeuerwehr Fürth wurde zur Unterstützung der Kollegen aus der Nachbarstadt nach Nürnberg entsendet.