Am Abend wurde die Berufsfeuerwehr von der Polizei-Einsatzzentrale zu einem Dachstuhlbrand in die Marienstraße gerufen.
Ursprünglich lautete die Meldung Theaterstraße, was jedoch auf der Anfahrt berichtigt worden ist. Die Anfahrt gestaltete sich für den ausrückenden Löschzug der Berufsfeuerwehr auf Grund von geparkten Fahrzeugen schwierig.
Eine erste Erkundung ergab, dass im Hinterhof des Anwesens aus dem Rückgebäude bereits Flammen aus dem 1. und 2. Obergeschoss sowie aus der bereits offenen Dachhaut des Dachgeschosses schlugen.
Aufgrund der vorgefundenen Lage wurde die Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr angewiesen, Alarm für die dienstfreien Kräfte der BF sowie die FF Fürth-Stadt, FF Poppenreuth und die FF Ronhof zu geben. Zudem wurde die UGÖEL alarmiert. Viele Anwohner standen beim Eintreffen der Feuerwehr bereits auf der Straße. Die umliegenden Häuser wurden sofort von den Einsatzkräften geräumt. Im Bereich des Hinterhofes war die Rauchentwicklung extrem stark. Die Einsatzkräfte waren zudem durch herabfallende Dachziegel gefährdet. Die Treppe vom 2. Obergeschoss ins Dachgeschoss war bereits abgebrannt. Generell bestand durch die enge Altstadtbebauung und der Hinterhoflage das Problem der Zugänglichkeit zum Brandobjekt. Zudem waren viele Unterflurhydranten durch Fahrzeuge zugeparkt und für die Feuerwehr somit nicht nutzbar.