Unwettereinsätze im Fürther Stadtgebiet

Kurz nach 14 Uhr zog eine Unwetterfront mit starkem Regen und Hagelkörnern von bis zu ca. 3 cm Größe durch das Fürther Stadtgebiet. Darauf mussten die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren Fürths zu mehreren Einsätzen ausrücken. Es werden im Folgenden nur wenige ausgewählte Einsätze aufgeführt, da die Feuerwehr mehr als 50 Einsätze zu bewältigen hatte.

Einsatzstelle Wickenstraße (Burgfarrnbach):

Ein vom Sturm umgeworfener Baum lag auf der Fahrbahn und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Burgfarrnbach entfernt werden. Dazu rückten das Löschfahrzeug 47/1 und der Rüstwagen 62/1 an. Der Baum wurde mit der Kettensäge klein geschnitten und von der Fahrbahn geräumt.

Treibgutbergung aus dem Main-Donau-Kanal

Kurz vor 10 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Fürth von der Polizei alarmiert, dass sich Treibgut im Kanal befinde.

Daraufhin rückten die Drehleiter sowie der Wasserrettungswagen mit Schlauchboot aus. Beim Eintreffen am Sportbootshafen war kein Treibgut sichtbar. Nach längerer Suche fanden die Einheiten einen größeren im Kanal schwimmenden Gegenstand. Für die Bergung wurde das Schlauchboot zu Wasser gelassen, da der Gegenstand auf der anderen Kanalseite im Wasser schwamm. Bei der Bergung wurde ersichtlich, dass es sich um eine Torwand handelte, die ins Wasser gelangt war. Nach erfolgreichem Abschluss der Aktion rückten die Einsatzkräfte von der Einsatzstelle ab.

Wohnungsbrand Fasanenstraße

Um 18:15 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Fürth zu einem Wohnhausbrand in die Fasanenstraße gerufen. Noch während der Anfahrt des Löschzuges der Berufsfeuerwehr Fürth wurde die ortsansässige Freiwillige Feuerwehr Unterfarrnbach alarmiert.

Beim Eintreffen des Löschzuges stellte sich heraus, dass es sich um einen Küchenbrand handelte. Ein Trupp mit schwerem Atemschutz und Kübelspritze wurde zum Ablöschen des Kochgutes in die Küche geschickt. Das Feuer war innerhalb weniger Minuten gelöscht. Als Kontrollmaßnahme wurde von Seiten der Feuerwehr die Küche mit einer Wärmebildkamera nach Glutnestern abgesucht und die noch warme Fehlbodenecke geöffnet und mit der Kübelspritze abgekühlt. Das Gebäude wurde mit Hilfe eines Drucklüfters rauchfrei geblasen und den Besitzern übergeben. Gegen 19 Uhr rückten die Einheiten wieder ein.

Größere Dieselspur auf der Südwesttangente

Kurz nach 3 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Fürth zu einem Dieselauslauf auf der Südwesttangente alarmiert.

Es fuhren die Fahrzeuge Rüstwagen RW2, Löschfahrzeug LF16 und Klaf zur Einsatzstelle. Dort befand sich ein LKW, der ein Leck in der Dieselleitung hatte. Die Einheiten banden den austretenden Kraftstoff ab und ließen zur Verstärkung die Freiwillige Feuerwehr Fürth Stadt nachalarmieren. Die Freiwillige Feuerwehr Fürth Stadt begann damit, die entstandene Dieselspur von der Schwabacher Brücke aus in Richtung Ausfahrt Fürth Hafen abzustreuen. Die Berufsfeuerwehr arbeitet die Ölspur in entgegen gesetzter Richtung ab.

PKW in Zapfsäule gefahren

Kurz nach 14 Uhr erhielt die Berufsfeuerwehr Fürth die Meldung, dass ein PKW in eine Zapfsäule gefahren sei. Daraufhin fuhr der Löschzug der Berufsfeuerwehr erweitert durch das Tanklöschfahrzeug TLF 24/48 und den Gerätewagen Umweltschutz GW-U zur Einsatzstelle in die Hans-Vogel-Straße.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war schon von einer Mitarbeiterin der Tankstelle der Notaus gedrückt worden, der die Zapfsäulen treibstofflos schaltete. Die Berufsfeuerwehr nahm zur Brandabsicherung einen Schnellangriff vom Löschfahrzeug 40/1 vor und brachte zusätzlich zwei Pulverlöscher in Bereitstellung. Nachdem die Polizei den Schaden aufgenommen hatte, wurde der PKW von der Berufsfeuerwehr mit Hilfe eines Lufthebers angehoben und von der Zapfsäule entfernt. Die betroffene Zapfsäule wurde abgesperrt und dem eingetroffenen Kundendienst übergeben.