Herrenlosen Hund eingefangen

Gegen 16:00 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr in die Kaiserstraße Ecke Leyherstraße gerufen. Dort irrte ein herrenloser Hund durch die Gegend. Er wurde von der Berufsfeuerwehr aufgegriffen. Nachdem er weder Chip noch Steuermarke trug, wurde er zum Tierheim nach Nürnberg in die Stadenstraße 90 gebracht. Eingefangener Hund

Kaminbrand in Burgfarrnbach

Gegen 18.30 wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr Fürth zu einem Kaminbrand nach Burgfarrnbach gerufen. Beim Eintreffen des Löschzugs qualmte es stark aus dem Schornstein eines Wohnhauses und Rauch drang zwischen den Dachziegeln hervor.

Bei der Erkundung durch den OVD teilte der Eigentümer des Anwesens mit, dass bereits die ersten Löschversuche mit zwei Pulverlöschern unternommen worden sind. Daraufhin versuchte die Berufsfeuerwehr, den Kamin mit zwei weiteren Pulverlöschern vom Erdgeschoss aus zu löschen. Nachdem dies jedoch keinen Erfolg hatte, wurde die Drehleiter aufgestellt.

Übungseinsatz FF Stadeln und FF Mannhof

Am 12.09.2006 wurden um 19:02 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Stadeln sowie die Freiwillige Feuerwehr Mannhof alarmiert. Das Einsatzstichwort lautet: „Kellerbrand im CVJM-Haus, Schleifweg 2, mit Personenschaden“. Zusätzlich zu den beiden Freiwilligen Feuerwehren wurden noch die Drehleiter 30/2 der Berufsfeuerwehr Fürth und die Notfallseelsorger der Stadt Fürth verständigt. Von Seiten des Rettungsdienstes wurde der Einsatzleiter Rettungsdienst sowie die BRK Bereitschaften Unterfarrnbach, Stadtmitte und Stadeln alarmiert. Die Einsatzleitung der Feuerwehr wurde durch die UGÖEL der Stadt Fürth unterstützt.
Beim Eintreffen der Feuerwehr drang starker Rauch aus den Kellerfenstern des Gebäudes. Zusätzlich riefen mehrere Jugendliche aus einem Zimmer im Erdgeschoss sowie aus dem ersten Obergeschoss um Hilfe. Während der ersten Erkundungsphase stellte sich heraus, dass das Treppenhaus verqualmt und folglich eine Rettung der Personen darüber nicht möglich war.
Während der Erkundungsphase bauten die Einheiten der FFW Stadeln die Wasserversorgung zu ihrem Fahrzeug auf und bereiteten den Innenangriff unter schwerem Atemschutz vor.
Zeitgleich begann ein Trupp der FFW Stadeln die Rettung der Personen über Steckleitern aus dem Erdgeschoss. Dazu wurden zweimal zwei Steckleiterteile an den Fenstern angelegt und vom vorrückenden Trupp gesichert.
Im schwach verrauchten Raum des Erdgeschosses wurden drei Personen mit leichten Verletzungen vorgefunden. Diese wurden über die Steckleitern ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben.
Beim Absuchen der weiteren Räume im Erdgeschoss wurde eine weitere Person gefunden. Diese klagte über brennende Schmerzen im Brustbereich. Da diese Person nicht über die Steckleiter gerettet werden konnte, musste sie durch das verqualmte Treppenhaus ins Freie gebracht werden. Damit sie keinen giftigen Brandrauch einatmen musste, wurde ihr eine Fluchthaube übergezogen. Dabei handelt es sich um eine Maske mit einem Filter, die die Luft vor dem Einatmen filtert und die Inhalation der Gase verhindert.
Zeitgleich zu der Rettungsaktion im Erdgeschoss wurde von der Feuerwehr Mannhof eine Steckleiter vorgenommen, um die Personen aus dem ersten Obergeschoss zu retten.
Dort wurde eine ganze Jugendgruppe vom CVJM vorgefunden. Die Jugendlichen wurden nacheinander mit Hilfe einer Rettungsleine gesichert und über die Steckleiter ins Freie gebracht. Eine Person mit einer Knöchelverletzung konnte nicht über die Steckleiter gerettet werden. Diese Person wurde in dem nicht verrauchten Zimmer gelassen und von zwei Feuerwehrleuten betreut.
Die geretteten Personen wurden vom BRK versorgt und mit Hilfe der Notfallseelsorger betreut. Dazu trafen zwei Notfallseelsorger aus dem Fürther Stadtgebiet ein.
Notfallseelsorger werden bei Einsätzen meist zur Personenbetreuung mitalarmiert. Bei diesem Einsatz lag ihre Aufgabe vor allem bei der Betreuung der geretteten Kinder.
Zeitgleich mit den Rettungsaktionen über die Steckleitern ging ein weiterer Trupp unter schwerem Atemschutz in den verrauchten Keller vor.
Der vorgehende Trupp fand im Keller zwei Personen leblos auf. Diese wurden ins Freie gebracht und an den Rettungsdienst übergeben.
Das Feuer (in diesem Fall eine Nebelmaschine) wurde nach kurzer Zeit gefunden und gelöscht (ausgeschaltet). Um den Keller rauchfrei zu bekommen, wurde der Drucklüfter verwendet, der mit der Drehleiter mitgeführt wird.
Nachdem das Treppenhaus rauchfrei war, konnte auch die leicht verletzte Person aus dem ersten Obergeschoss ins Freie gebracht werden und dem BRK zur Versorgung übergeben werden.
Nach dem alle Personen gerettet waren und das Feuer gelöscht war, wurde die Übung für beendet erklärt. Bei der Übung handelte es sich um die Abschiedsübung des langjährigen Kommandanten und Zugführers Karl-Heinz Pflugmann der FFW Stadeln.

Reifenbrand, Industriestraße

Mit dem Stichwort „Werkstattbrand“ wurden am späten Nachmittag die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Sack in die Industriestraße alarmiert. Die Erkundung nach dem Eintreffen der Einheiten ergab dann, dass lediglich einige Reifen in einem Container auf dem Hof des Betriebsgeländes brannten. Der Brand konnte binnen weniger Minuten gelöscht werden.