Verkehrsunfall in der Vacher Straße

Am Donnerstag gegen 15.30 Uhr rückte der Rüstzug in die Vacher Straße aus. Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr Fürth lag eine Fahrradfahrerin eingeklemmt unter einem PKW.

Daraufhin wurde der PKW als Erstmaßnahme mit Keilen gegen Wegrollen gesichert. Während dessen versorgte der mit einem Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) und zwei Rettungswagen (RTW) eingetroffene Rettungsdienst die Person. In Absprache mit dem Notarzt hob die Feuerwehr langsam das Fahrzeug mit Hilfe von Luftkissenhebern an. Gleichzeitig wurde das Fahrzeug mit Hilfe von Unterbauhölzern gesichert. Nachdem das Fahrzeug weit genug angehoben wurde, konnte die Person auf ein Tragetuch gerollt und vorsichtig unter dem Fahrzeug hervorgezogen werden. Anschließend wurde sie weiter vom BRK versorgt.

Garagenbrand in Vach

Kurz nach 21 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Fürth zu einem Garagenbrand im Schlossgarten in Vach alarmiert. Zeitgleich zur Berufsfeuerwehr wurde auch die ortsansässige Freiwillige Feuerwehr Vach alarmiert.

Diese rückte nach wenigen Minuten mit dem ersten Löschfahrzeug einem TLF 16/25 zur Einsatzstelle aus. Beim Eintreffen der Einheiten stand das Garagentor offen und die Flammen schlugen aus der Garage. Mit einem C-Rohr wurde das Feuer von der FFW bekämpft. Beim Eintreffen des Löschzuges der Berufsfeuerwehr kurz darauf war das Feuer schon soweit gelöscht, dass ein Trupp der Berufsfeuerwehr Fürth unter schwerem Atemschutz in die Garage vorgehen konnte, um restliche Glutnester abzulöschen. Während der Löscharbeiten wurden zwei Propangasflaschen in der Garage gefunden und von der Feuerwehr ins Freie gebracht und mit einem C-Rohr gekühlt. Mit zwei Wärmebildkameras wurde die Garage sowie ihr Dach kontroliert. Zur Sicherheit wurde ein kleiner Teil des Garagendaches mit Hilfe einer Motorsäge geöffnet und kontrolliert. Anschließend wurde das Garagentor entfernt, um ein leichteres Ausräumen der mit Aktenordnern und anderen Gegenständen gefüllten Garage zu erleichtern. Anschließend wurde die Decke der Garage an einigen Stellen geöffnet und erneut mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Gegen 23 Uhr rückten die Einheiten von der Einsatzstelle ab. Die Freiwillige Feuerwehr Vach übernahm die Sicherheitswache an der Einsatzstelle und fuhr das Objekt gegen 24 Uhr zur Nachschau an.

Verkehrsunfall mit zwei PKWs, Jakobinenstraße

Am Freitagmittag, kurz vor 12 Uhr rückte der Rüstzug zu einem Verkehrsunfall in die Jakobinenstraße, Ecke Gebhardtstraße, aus. Dort ereignete sich ein Verkehrsunfall mit zwei Pkws und drei leicht verletzten Personen.

Gleich nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle wurde die Jakobinenstraße in Richtung stadtein- und auswärts sowie die Rechtsabbiegerspur der Gebhardtstraße gesperrt. Vom Löschfahrzeug 40/1 wurde der Schnellangriff zur Brandabsicherung der beiden Fahrzeuge vorgenommen. Währenddessen wurde das ausgelaufene Öl mittels Ölbinder aufgenommen, die Batterien beider Fahrzeuge abgeklemmt und die leicht verletzten Personen vom BRK versorgt.
Nach knapp einer dreiviertel Stunde konnten die Einheiten sich wieder einmelden.

PKW im Main-Donau-Kanal

Kurz vor 22 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Fürth zur Zirndorfer Brücke gerufen. Dort durchbrach ein PKW das Brückengeländer und stürzte in den Main-Donau-Kanal. Während der Anfahrt des Rüstzuges war noch nicht klar, ob sich noch Personen in dem PKW befanden.

Somit rüsteten sich Feuerwehrtaucher schon während der Anfahrt aus. Gleich nach dem Eintreffen gingen die Taucher von der Kaimauer aus ins Wasser und durchsuchten das Auto nach Personen. Der Fahrer des Autos konnte sich jedoch schon vor Eintreffen der Einheiten aus eigener Kraft retten und wurde mit leichten Unterkühlungen und einem Schock an den Rettungsdienst übergeben. Es befanden sich keine weiteren Insassen im Auto. Zeitgleich wurde die Zirndorfer Brücke einseitig für den Verkehr gesperrt, um die Einsatzstelle von oben mit Hilfe der Drehleiter auszuleuchten. Ebenfalls wurde die Straße „Am Europakanal“ gesperrt. Zusätzlich wurde das Schifffahrtsamt sowie die Wasserschutzpolizei benachrichtigt, um eine Sperrung des Kanals für die Schifffahrt durchzuführen. Um den PKW leichter zu finden, befestigten die Taucher eine Boje an dem Auto. Da das Austreten von Kraftstoff befürchtet wurde, wurden die Freiwilligen Feuerwehren Unterfarrnbach und Burgfarrnbach alarmiert. Diese brachten das Mehrzweckboot MZB90 sowie die Tauchwandsperre und das Ölwehrgerät in Bereitstellung. Der Plan zur Bergung des Fahrzeuges sah vor, mit Hilfe der Seilwinde des Rüstwagens den PKW an die Kaimauer zu ziehen und anschließend mit dem LKW-Kran herauszuheben. Um den PKW an die Kaimauer zu ziehen, wurde dieser mit Hilfe einer Endlosschlinge am Stahlseil der Seilwinde des Rüstwagens befestigt. Langsam wurde der PKW über den Untergrund an die Kaimauer gezogen. Anschließend musste der Ausleger des LKW-Krans ausgefahren werden und mit einer weiteren Endlosschlinge am PKW befestigt werden. Danach wurde der PKW leicht angehoben und gedreht. Die Arbeit der Rettungstaucher der Feuerwehr wurde durch Dunkelheit sowie Sichtweiten unter Wasser von ca. 30 cm erschwert. Somit konnten die Taucher die Arbeiten am PKW nur durch Tasten erledigen. Nachdem der PKW parallel zur Kaimauer stand wurde versucht, ihn langsam aus dem Wasser zu heben. Der PKW wurde von der Berufsfeuerwehr zu mehr als der Hälfte aus dem Wasser gehoben und dort gesichert. Um den PKW ganz aus dem Wasser zu heben, wurde das Technische Hilfswerk alarmiert, das mit einem Auto-Kran anrückte. Nach dem Eintreffen des THWs wurde der PKW von Kran der Berufsfeuerwehr Fürth an den Auto-Kran des THWs umgehängt und vollständig aus dem Wasser gezogen.

Verkehrsunfall Würzburger Straße

Kurz nach 16 Uhr wurde der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Fürth in die Würzburger Straße, Ecke Ruhsteinweg, gerufen.

Dort ereignete sich ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Gleich nach dem Eintreffen der Einheiten an der Einsatzstelle wurde die Würzburger Straße in Richtung stadteinwärts durch die Polizei gesperrt. Vom Löschfahrzeug 40/1 wurde der Schnellangriff zur Brandabsicherung der beiden Fahrzeuge vorgenommen. Während dessen wurde die eingeklemmte Person vom Rettungsdienst versorgt. Anschließend wurde in Absprache mit dem Rettungsdienst das Dach des Fahrzeuges durch Einsatz der hydraulischen Rettungsschere entfernt. Nachdem die Person befreit war und vom Rettungsdienst weiter ärztlich versorgt wurde, wurden die beiden verunfallten PKWs von der Kreuzung geschoben. Abschließend klemmte die Feuerwehr die Batterien der beiden Fahrzeuge ab und befreite die Kreuzung von Glassplittern.