Am späten Samstagabend gingen bei der Berufsfeuerwehr Fürth mehrere Anrufe ein, dass in einem Hochhaus in der Königsberger Straße eine starke Rauchentwicklung im 7. Stock erkennbar sei. Daraufhin rückte der Löschzug der Berufsfeuerwehr Fürth zur Einsatzstelle aus.
Beim Eintreffen des Löschzuges drang starker Rauch aus einer Wohnung im 6. Stock des Hauses. Ein Trupp unter PA ging daraufhin in das Stockwerk vor, um zu erkunden; ein weiterer blieb in Bereitstellung. Nach kurzer Rücksprache mit dem Einsatzleiter wurden die Kräfte der Nebenwache zur Einsatzstelle nachgefordert. Ebenfalls wurde die FF Stadtmitte zur Wachbesetzung alarmiert. Als der Angriffstrupp ein Strahlrohr an der Trockensteigleitung des Hauses vornehmen wollte, stieß dieser auf eine verschlossene Türe, die daraufhin gewaltsam geöffnet werden musste. Nachdem die Kräfte ihr Strahlrohr angeschlossen hatten und die Löschwassereinspeisung aufgebaut war, ging der Trupp in die Wohnung vor. Dort brannte es im Schlafzimmer. Der Trupp löschte das Feuer mit einem Strahlrohr ab. Zeitgleich wurden alle Anwohner des Stockwerks von weiteren Feuerwehrmännern evakuiert und zwei von ihnen mit Verdacht auf Rauchvergiftung an den Rettungsdienst übergeben. Nach kurzer Zeit war das Feuer gelöscht. Nach gut einer Stunde konnte der Löschzug die Einsatzstelle verlassen und übergab diese an die Kräfte des KLAF, die zur Vermeidung von Wasserschaden sämtliche Löschwasserrückstände mit dem Wassersauger aufnahmen. Zur Ermittlung der Brandursache wurde die Kriminalpolizei hinzugezogen.

