Wohnungsbrand in elfstöckigem Wohnhaus

Am späten Samstagabend gingen bei der Berufsfeuerwehr Fürth mehrere Anrufe ein, dass in einem Hochhaus in der Königsberger Straße eine starke Rauchentwicklung im 7. Stock erkennbar sei. Daraufhin rückte der Löschzug der Berufsfeuerwehr Fürth zur Einsatzstelle aus.

Beim Eintreffen des Löschzuges drang starker Rauch aus einer Wohnung im 6. Stock des Hauses. Ein Trupp unter PA ging daraufhin in das Stockwerk vor, um zu erkunden; ein weiterer blieb in Bereitstellung. Nach kurzer Rücksprache mit dem Einsatzleiter wurden die Kräfte der Nebenwache zur Einsatzstelle nachgefordert. Ebenfalls wurde die FF Stadtmitte zur Wachbesetzung alarmiert. Als der Angriffstrupp ein Strahlrohr an der Trockensteigleitung des Hauses vornehmen wollte, stieß dieser auf eine verschlossene Türe, die daraufhin gewaltsam geöffnet werden musste. Nachdem die Kräfte ihr Strahlrohr angeschlossen hatten und die Löschwassereinspeisung aufgebaut war, ging der Trupp in die Wohnung vor. Dort brannte es im Schlafzimmer. Der Trupp löschte das Feuer mit einem Strahlrohr ab. Zeitgleich wurden alle Anwohner des Stockwerks von weiteren Feuerwehrmännern evakuiert und zwei von ihnen mit Verdacht auf Rauchvergiftung an den Rettungsdienst übergeben. Nach kurzer Zeit war das Feuer gelöscht. Nach gut einer Stunde konnte der Löschzug die Einsatzstelle verlassen und übergab diese an die Kräfte des KLAF, die zur Vermeidung von Wasserschaden sämtliche Löschwasserrückstände mit dem Wassersauger aufnahmen. Zur Ermittlung der Brandursache wurde die Kriminalpolizei hinzugezogen.

Brand einer Schreddermaschine

Beim Schreddern von Akten kam es in den späten Nachmittagsstunden zu einem Brand in einer Recyclingfirma. Die automatische Brandmeldeanlage alarmierte die Berufsfeuerwehr, die daraufhin standardmäßig mit einem Löschzug anfuhr.

Mitarbeiter der Firma hatten mittels Pulverlöscher bereits die ersten Löschmaßnahmen unternommen. Bei Eintreffen der Feuerwehr brannten Papierreste innerhalb einer Schreddermaschine sowie ein bereits gepresster Papierballen. Das Feuer konnte von einem mit PA vorgehenden Trupp mittels eines C-Rohres schnell gelöscht werden. Die angekohlten Papierballen konnten nur aufwendig aus der Maschine entfernt werden. Die leicht verqualmte Halle wurde mit zwei Drucklüftern entraucht. Mittels Wärmebildkamera wurden sämtliche betroffene Anlagenteile kontrolliert um weitere Glutnester auszuschließen. Zwei Stunden nach Beendigung des Einsatzes wurde nochmals eine Nachschau durchgeführt.

Brand in einem Hotelzimmer

In den Nachtstunden von Samstag auf Sonntag kam es in Folge eines Kurzschlusses eines Fönes zu einem Brand in einem Badezimmer eines Hotelzimmers. Die Berufsfeuerwehr wurde durch die automatische Brandmeldeanlage alarmiert. Die erste Erkundung ergab, dass in einem Hotelzimmer im 2.OG eines Hotels der Rauchmelder ausgelöst hatte.

Als das Zimmer vom Nachtportier geöffnet wurde, fand die Feuerwehr zwei schlafende Hotelgäste vor. Leichter Brandgeruch und Rauch war wahrnehmbar, aus dem Badezimmer war das Geräusch laufenden Wassers zu hören. Die beiden Bewohner wurden sofort evakuiert. Als die Badezimmertüre geöffnet wurde konnte in der einen Ecke ein kleiner Feuerschein sowie eine komplette Verrauchung festgestellt werden. Der Kleinbrand konnte innerhalb kürzester Zeit gelöscht werden. Das Zimmer und der angrenzende Flur wurden über die Fenster entraucht. Als Ursache konnte ein am Boden liegender Fön festgestellt werden. Wäre das Zimmer nicht mit einem Rauchmelder mit direkter Aufschaltung zur Feuerwehr ausgerüstet gewesen, hätte der Kleinbrand für die schlafenden Hotelgäste tödlich enden können.

Rauchentwicklung in Tiefgarage

In der Nacht von Samstag auf Sonntag erhielt die BF Fürth die Nachricht, dass aus einer Tiefgarage in der Saalfelder Straße starke Rauchentwicklung sichtbar ist. Daraufhin rückte der Löschzug zur Einsatzstelle aus.

Auf der Anfahrt war die Rauchentwicklung bereits zu erkennen. An der Einsatzstelle ging ein Trupp unter Atemschutz in die Tiefgarage vor, ein weiterer blieb in Bereitstellung. Bei der Erkundung konnte allerdings kein Brandherd gefunden werden. Nach kurzer Zeit wurde in der Tiefgarage eine Rauchbombe gefunden, die zur weiteren Untersuchung an die Kriminalpolizei Fürth übergeben wurde. Mit zwei Hochdrucklüftern wurde die Tiefgarage vom Rauch befreit.
Gegen halb zwei Uhr konnten die Einheiten wieder einrücken.

Angebranntes Kochgut, Marienstraße

Am späten Sonntag Abend rückte der Löschzug in die Marienstraße zu einem Küchenbrand aus. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle war Rauchentwicklung im Erdgeschoss eines dreistöckigen Wohnhauses erkennbar.

Die Feuerwehr musste die Wohnungstür mittels Sperrwerkzeug öffnen um an den Brandherd zu kommen. Ein Trupp ging unter Atemschutz zur Erkundung in die Wohnung vor und konnte nur angebranntes Kochgut feststellen. Des Weiteren wurde die Wohnung auf Personenfreiheit kontrolliert und das Kochgut ins Freie gebracht. Anschließend wurde die Wohnung mit dem Überdrucklüfter entraucht.
Nach gut einer halben Stunde konnten die Kräfte den Einsatz beenden.