Am frühen Nachmittag rückte die Berufsfeuerwehr zu einem Feldbrand an der Veitsbronner Straße aus. Bei der Anfahrt wurde erkennbar, dass es auf einem abgeernteten Getreidefeld neben der Veitsbronner Straße brannte. Beim Eintreffen der Einheiten standen ca. 400m² Getreidestoppeln und Strohreste in Flammen. Mit dem Schnellangriff des Löschfahrzeuges wurde das Feuer gelöscht.
Wohnungsbrand Eigenes Heim
Zu einem Zimmerbrand im Stadtteil Eigenes Heim wurde die Feuerwehr in den ersten Stunden des Sonntags gerufen. Die Berufsfeuerwehr rückte mit dem Löschzug zur Einsatzstelle aus.
Beim Eintreffen schlugen bereits Flammen aus den Fenstern der Wohnung im 2. OG und ins Treppenhaus, woraufhin die Nachalarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Fürth-Stadt und von dienstfreien Kräften veranlasst wurde. Eine in der Wohnung vermisste Person konnte vom Angriffstrupp nur noch tot aufgefunden werden.
Die anderen Bewohner des Hauses konnten ihre Wohnungen noch unbeschadet verlassen und wurden für die Dauer der Löscharbeiten in einem bereitgestellten Linienbus untergebracht.
Auslaufender Kesselwagen am Bahnhof Vach
Um kurz vor 6.30 ging in der Berufsfeuerwehr Fürth die Meldung von der Deutschen Bahn AG ein, dass ein Zug mit einem Kesselwagen im Bahnhof Vach steht, der seine Ladung verliert. Daraufhin fuhr der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Fürth mit dem Einsatzleitwagen 12/1, den beiden Löschfahrzeugen 40/1 und 40/2, dem Rüstwagen 61/1, dem Kleinalarmfahrzeug (Klaf) 65/1 und dem Gerätewagen Umweltschutz 52/1 zur Einsatzstelle. Zeitgleich wurde die Freiwillige Feuerwehr Stadeln alarmiert.
Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr stand der Güterzug auf Gleis 1 Richtung Nürnberg am Bahnhof Vach in Stadeln. Aus einem Kesselwagen in der Mitte des Zuges lief eine Flüssigkeit in großen Mengen aus. Nach einer kurzen Erkundung der Einsatzstelle durch den Einsatzleiter stellte sich heraus, dass es sich bei dem austretenden Stoff um ungefährliches Sojaöl handelte. Es war schnell klar, dass es aufgrund der Isolierung des Tanks nicht möglich war, an die Leckage heranzukommen. Daher war es nicht möglich, den Kesselwagen an Ort und Stelle abzudichten. Um den Stoff, der an mehreren Stellen aus dem Wagon austrat, aufzufangen, wurden als erstes Auffangplanen unter den Waggon gelegt.
Führerloses Boot in der Regnitz
Um 16 Uhr rückte die Berufsfeuerwehr mit ihrem ELW 12/1, dem Löschfahrzeug 40/1 und dem Wasserrettungswagen 91/1 aus. Gemeldet war ein führerlos treibendes Boot auf der Regnitz. Die Einheiten fuhren zur Brücke in die Stadelner Straße und brachten dort das Schlauchboot des Wasserrettungswagens ins Wasser.
Nachdem an der dortigen Brücke kein Boot sichtbar war, fuhren sie mit dem Schlauchboot flussaufwärts und suchten den Fluss ab. Knapp zwei Kilometer von der Stelle entfernt, an der die Suche gestartet wurde, fanden sie das Boot vor. Zwei Feuerwehrleute stiegen mit Paddeln in das Boot ein und fuhren damit flussabwärts zum Ausgangsort der Suche. Dorthin rückte im Laufe des Einsatzes der LKW-Kran der Berufsfeuerwehr nach. Nachdem das Boot und das Schlauchboot dort eingetroffen waren, wurde erst das Boot mit Hilfe des Krans aus dem Wasser genommen und auf der Ladefläche gesichert und anschließend das Schlauchboot aus dem Wasser gehoben. Nach eineinhalb Stunden rückten die Einheiten wieder ein.
Balkonbrand im 11. Obergeschoss in Ronhof
Um kurz nach 21:30 lief in der Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr die Meldung eines Brandes in einem zwölfgeschossigen Hochhaus in der Rudolf-Schiestl-Straße ein.
Daraufhin rückte der Löschzug der Berufsfeuerwehr und das Klaf aus. Zeitgleich wurde die Freiwillige Feuerwehr Ronhof und der SBR und SBI alarmiert. Während der Anfahrt des Löschzuges wurde über Funk mitgeteilt, dass es sich um einen Balkonbrand handelte. Beim Eintreffen des Löschzuges waren die Flammen im 11. Obergeschoss des Hauses sichtbar.