Brand in der Fichtenstraße

Am späten Samstag Abend um kurz nach 22.30 Uhr ging in der Einsatzzentrale der Feuerwehr die Meldung ein, dass es in der Fichtenstraße vor einem Haus brennen soll. Daraufhin rückten der Löschzug sowie das Kleinalarmfahrzeug zur Einsatzstelle aus. Während der Anfahrt wurde dem Einsatzleiter der Feuerwehr durch die Einsatzzentrale mitgeteilt, dass im Brandobjekt immer wieder kleinere Explosionen feststellbar sind.

Nach Eintreffen der Feuerwehr ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz mit dem CAFS-Schnellangriff des LF 40/1 zum Brandobjekt, mehreren abgestellten Möbelstücken, vor und begann mit den Löscharbeiten. Zur gleichen Zeit wurden die noch im Gebäude verbliebenen Bewohner aus dem 5-stöckigen Wohnhaus evakuiert. Währenddessen rüstete sich ein weiterer Trupp mit schwerem Atemschutz aus und stellte sich in Bereitstellung.

Küchenbrand

Gegen 18.30 Uhr wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr zu einem gemeldeten Küchenbrand in die Kaiserstraße 14 gerufen. Bei Eintreffen der Feuerwehr an der Einsatzstelle wurde von einer Mieterin mitgeteilt, dass bei Einschalten des Gasherdes Flammen und Rauch hinter dem Herd zu sehen waren.

Sie verschloss daraufhin richtigerweise die Küchentür, brachte ihr Kind zum Nachbarn in Sicherheit und schaltete sämtliche Sicherungen in der Wohnung ab. Die Feuerwehr fand eine rauchfreie Wohnung mit verschlossener Küchentür vor, während die Küche leicht verraucht war – Flammen waren keine zu sehen. Mit Vorgehen des Angriffstruppes unter PA mit Kübelspritze wurde zeitgleich der Lüfter vor dem Haus in Stellung gebracht, um eine Rauchausbreitung beim Öffnen der Küchentüre zu verhindern. Gleichzeitig wurde sicherheitshalber der Gashaupthahn der Wohnung zugedreht sowie die Fa. Infra verständigt. Der Brandherd konnte schnell ausfindig gemacht und gelöscht werden. Ein in ein Warmhaltefach abgelegtes Nudelholz sowie Topflappen hatten sich entzündet. Die Küche wurde noch von der Feuerwehr gelüftet und im Bereich des Herdes mit der Wärmebildkamera nach weiteren Brandnestern abgesucht.

Brand eines Pressmüllcontainers

Am frühen Morgen des 5. März 2009 rückte die Fürther Berufsfeuerwehr zum Laderampenbereich des City-Centers in die Bäumenstraße aus. Die dort installierte Brandmeldeanlage löste Alarm aus, weil Rauchmelder eine Rauchentwicklung in der Nähe der Pressmüllcontainer festgestellt hatten. Bei Eintreffen der Einheiten stellte sich heraus, dass ein 16 Kubikmeter großer Pressmüllcontainer samt Müllinhalt in Brand geraten war.

Um die Entladeklappe des Containers zu entriegeln, wurden die beiden Hallentore geöffnet. Um die Klappe vollständig zu öffnen, musste ein hydraulischer Rettungszylinder aus dem Rüstwagen eingesetzt werden, der die Klappe nach oben drückte. Anschließend entlud die Feuerwehr den gesamten Müllinhalt mit Dungharken und Gabeln, um ihn vor dem Gebäude abzulöschen. Daraufhin wurde die Hallendecke mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Dabei wurde untersucht, ob sich das Feuer in das Lüftungssystem ausgebreitet hat. Das Ergebnis der Nachschau fiel jedoch negativ (kein weiterer Brand) aus.

Umwelteinsatz

Am 17. Februar 2009 wurde die Berufsfeuerwehr zu einem Umwelteinsatz in einem Waldstück in der Nähe der Stadelner Hauptstraße in Richtung Eltersdorf gerufen.

Dort musste eine größere Menge illegal entsorgter Flüssigbitumen aus dem Wald entfernt werden. Die Feuerwehr schaufelte dazu den Bitumen mit Spaten in eine Plastikfolie und sammelte zusätzlich die verunreinigten Steine ein, mit denen der Bitumen zugedeckt war. Dazu wurde die Einsatzstelle mithilfe eines Lichtmastes des Löschfahrzeuges 40/2 ausgeleuchtet.

Feuer Richard-Wagner-Straße

In den frühen Morgenstunden um kurz nach 5 Uhr wurde ein Feuer in der Richard-Wagner-Str. gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr drang Rauch aus dem Fenster im 3. OG. Der erste Angriffstrupp ging mit einem C-Rohr übers Treppenhaus in die Brandwohnung vor.

Dort kam ihm der Mieter entgegen, der das Feuer bereits selber gelöscht hatte. Alle Zimmer wurden kontrolliert und Nachlöscharbeiten durchgeführt. Der zweite Angriffstrupp kontrollierte das Treppenhauses und die darüber liegenden Wohnungen. Die Brandwohnung wurde mit Hilfe eines Drucklüfters entraucht und mit der Wärmebildkamera überprüft.
Der Mieter wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht, da er beim Löschen Rauchgase eingeatmet hat.