Am Mittwochmorgen wurde die Berufsfeuerwehr zu einem gemeldeten Unfall auf einer Baustelle alarmiert. Die Erstmeldung lautete: „Unfall auf Baustelle – Stahlstange steckt im Bein – Rettung aus ca. 10 Meter Höhe“. Aufgrund des Alarmstichwortes rückte neben dem Rüstzug auch die Höhenrettungsgruppe mit aus, da davon auszugehen war, dass die Person vom Kran gerettet werden muss.
Bewohnerin bei Zimmerbrand verletzt
Am Vormittag kam es in der Friedenstraße zu einem Zimmerbrand. Auf der Anfahrt war für die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr bereits eine Rauchentwicklung erkennbar. Die gehbehinderte Bewohnerin war von Nachbarn bereits ins Treppenhaus in Sicherheit gebracht worden, musste wegen Brandverletzungen und dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung jedoch vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gefahren werden.
Zur Brandbekämpfung kam ein C-Rohr im Innenangriff sowie zur Vermeidung des Flammenüberschlags in darüberliegende Stockwerke ein weiteres C-Rohr von außen in Einsatz. Ein in Stellung gebrachter Drucklüfter verhinderte, dass weiterer Brandrauch in das Treppenhaus gelangte. Ein Zimmer der Wohnung brannte komplett aus, so dass im Tagesverlauf sicherheitshalber nochmals ein Löschfahrzeug zur Nachkontrolle entsendet wurde.
Grundausbildungslehrgang 2018 der Freiwilligen Feuerwehren erfolgreich abgeschlossen

20 Männer und 6 Frauen aus allen 12 Freiwilligen Feuerwehren in Fürth wurden in der Zeit von Januar bis März in acht Wochen zu Feuerwehrmännern und -frauen ausgebildet.
Die Feuerwehr-Grundausbildung umfasst neben den Grundtätigkeiten wie Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung, die für den Einsatz bei der Feuerwehr von Bedeutung sind, auch eine umfassende Erste Hilfe- und Sprechfunk-Ausbildung. Auch aktuelle Themen wie beispielsweise der Umgang mit verunfallten Fahrzeugen mit alternativer Antriebstechnik oder das Vorgehen im Einsatz mit gefährlichen Stoffen und Gütern sind fester Bestandteil des Kurses. In rund 130 Unterrichtseinheiten wurden die Teilnehmer für den ehrenamtlichen Dienst in ihrer Feuerwehr vorbereitet und verstärken diese von nun an zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Fürth.
Der Lehrgang wurde von Ausbildern der Freiwilligen Feuerwehren von Fürth unter Leitung von Andreas Meyer und Peter Dennerlein durchgeführt. Stadtbrandrat Werner Ruffus bedankte sich bei allen Ausbildern und wünschte den neuen Feuerwehrleuten viel Glück bei ihren Tätigkeiten.
Mitmachen beim ABC-Dienst der Freiwilligen Feuerwehren – Teil 4
Spezielle Ausbildung – Messungen bei Bränden und Schadstoffaustritt – Mangel an Nachwuchskräften
Seit 1996 gibt es den ABCDienst der Freiwilligen Feuerwehren (FFW) der Stadt Fürth. Darin erfüllen speziell ausgebildete Feuerwehrfrauen und -männer ehrenamtlich eine für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sehr wichtige Aufgabe, denn sie sind vorrangig für Messungen bei Bränden oder Schadstoffaustritten bei Betriebsstörungen zuständig. In den vergangenen Jahren mangelte es jedoch an Nachwuchskräften, nicht zuletzt durch die aufgehobene Wehrpflicht. Deshalb ist der ABCDienst der FFW Fürth auf der Suche nach engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreitern.
Evakuierungen zur Entschärfung einer Fliegerbombe in Fürth-Hardhöhe

Die an der Siemensstraße im Fürther Stadtteil Hardhöhe am Montag gefundene Fliegerbombe konnte am späten Mittwochnachmittag vom Kampfmittelräumdienst erfolgreich entschärft werden. Dazu musste zuvor ein Bereich von rund 500m im Umkreis um den Fundort der fünf Zentner schweren Weltkriegshinterlassenschaft evakuiert werden. Dabei kamen neben mehreren Polizeieinheiten alle Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Fürth sowie zahlreiche ebenfalls ehrenamtliche Kräfte von THW und BRK zum Einsatz, um jede Adresse im Evakuierungsgebiet einzeln zu kontrollieren, gehbehinderte und kranke Bewohner als Krankentransport in Sicherheit zu bringen und um in Burgfarrnbach und Vach eine Feuerwehr-Einsatzbereitschaft für die durch die Sperrungen nicht mehr regulär erreichbaren Stadtteile zu bilden.
Koordiniert wurde der Einsatz vom stellv. Leiter der Berufsfeuerwehr Fürth, Jürgen Baumeister als „Örtlichem Einsatzleiter“ und einem in den Räumen der Feuerwache am Helmplatz eingerichteten Stab mit Vertretern der beteiligten Fachdienste, der sich darüber freuen konnte, dass der gesamte Einsatz komplett innerhalb des geplanten Zeitrahmens abgewickelt werden konnte.