
Um halb zwei Uhr nachts am 25.06. wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Fürberg zu einem Dachstuhlbrand im Fürther Ortsteil Dambach gerufen. Auf der Anfahrt wurde seitens der Leitstelle ein ausgedehnter Funkenflug gemeldet, weshalb noch während der Alarmfahrt die Wehren Unterfarrnbach und Burgfarrnbach, sowie die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt zur Wachbesetzung mit alarmiert wurden.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein Einfamilienhaus im Vollbrand, der Dachstuhl war bereits eingestürzt. Mit drei C-Rohren und dem Wenderohr der Drehleiter wurde ein massiver Löschangriff eingeleitet, im weiteren Verlauf ergänzt um 2 zusätzliche C-Rohre. Die Bewohner hatten das Gebäude bereits verlassen. Sie blieben unverletzt und wurden vom Rettungsdienst betreut. Der anfängliche Verdacht, es könnte sich noch ein Bewohner im Brandobjekt befinden, bestätigte sich glücklicherweise nicht.
Bereits 20 Minuten nach Beginn der Löscharbeiten konnte deshalb „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich allerdings sehr aufwändig. Immer wieder mussten erneut auflodernde kleine Brandherde gelöscht werden. Ein Übergreifen der Flammen auf ein unmittelbar angrenzendes Gebäude konnte weitgehend verhindert werden.

Insgesamt waren 8 Trupps unter schwerem Atemschutz von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr im Einsatz, der bis in die frühen Morgenstunden andauerte. Am Freitagvormittag löste die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Sack die noch an der Einsatzstelle befindlichen Kräfte ab und übernahm die Brandwache.
Zur Betreuung der Bewohner waren mehrere Rettungswagen, eine Schnelleinsatzgruppe Betreuung sowie der Einsatzleiter Rettungsdienst in den Einsatz eingebunden.
Die Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken wurde ebenso durch den Rettungsdienst übernommen.
Der Kriminaldauerdienst hat noch während der Nachlöscharbeiten erste Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.