Übung macht den Meister oder die Wohnungstüre schneller auf – Türöffnungsseminar für die Beamten der Berufsfeuerwehr

Nicht selten wird die Feuerwehr zur technischen Hilfeleistung gerufen. Fast schon alltäglich sind Wohnungsöffnungs-Einsätze. Für solche Einsätze besitzt die Feuerwehr neben speziellen Techniken auch spezielles Werkzeug. Um die verschiedensten Türen und Schlösser zügig und möglichst zerstörungsfrei öffnen zu können, bedarf es einer regelmäßigen Schulung der Beamten.
Wird ein Zugang zu einer Wohnung benötigt, gibt es die verschiedensten Möglichkeiten, in diese einzudringen.
Am Dienstag referierte die Firma Volk Sicherheitstechnik in den Räumen der Fürther Berufsfeuerwehr und gab den Beamten wichtige Tipps und Tricks zur Hand. Alle wichtigen Techniken zur Wohnungsöffnung konnten geübt werden.

Türöffnung bei der Feuerwehr
Das Grundgesetz garantiert zunächst jedem Einwohner der Bundesrepublik Deutschland, dass seine Wohnung unverletzlich ist (Artikel 13 Absatz 1 GG). Das heißt konkret, dass der Staat den privaten Lebensbereich nicht einfach betreten darf. Um eine Wohnung betreten zu dürfen, braucht jeder Vertreter des Staates – und somit auch die Feuerwehr eine so genannte Ermächtigungsgrundlage.

Verstärkung für die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Fürth

23 Männer und eine Frau aus allen 12 Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Fürth wurden in der Zeit von Januar bis März in acht Wochen zu Feuerwehrmännern und -frauen ausgebildet. Die Feuerwehr-Grundausbildung umfasst neben den Grundtätigkeiten wie Brandbekämpfung und Technische Hilfeleistung, die für den Einsatz bei der Feuerwehr von Bedeutung sind, auch eine umfassende Erste Hilfe- und Sprechfunk-Ausbildung. Auch aktuelle Themen wie beispielsweise der Umgang mit verunfallten Fahrzeugen mit alternativer Antriebstechnik oder das Vorgehen im Einsatz mit gefährlichen Stoffen und Gütern sind fester Bestandteil des Kurses. In rund 130 Unterrichtseinheiten wurden die Teilnehmer für den ehrenamtlichen Dienst in ihrer Feuerwehr vorbereitet und verstärken diese von nun an zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Fürth. Der Lehrgang wurde von Ausbildern der Freiwilligen Feuerwehren Fürth unter Leitung von Andreas Meyer und Peter Dennerlein durchgeführt.

Am Samstag, den 16. März meisterten alle mit bravour die Abschlüssprüfung des diesjährigen Lehrgangs, welche aus einem schriftlichen und einen praktischen Teil besteht. Stadtbrandrat Werner Ruffus bedankte sich bei allen Ausbildern und wünschte den neuen Feuerwehrleuten viel Glück bei ihren Tätigkeiten. Wir wünschen den frischen gebackenen Feuerwehrmännern bzw. Feuerwehrfrau viel Spaß in ihren örtlichen Feuerwehren und stets gesundes nach Hause kommen von Übungen und Einsätzen.

Befahrung der Innenstadt zeigt allmählich Wirkung

Jüngste Testfahrt durch die Fürther Innenstadt

Insbesondere im Bereich der Innenstadt haben Rettungskräfte immer wieder aufs Neue erhebliche Probleme, mit Großfahrzeugen die Einsatzstelle zu erreichen. Grund dafür sind rücksichtslose Autofahrer, die ihre Fahrzeuge dort abstellen, wo es explizit verboten ist. In Kurven, in zweiter Reihe aber auch im Bereich von Feuerwehranfahrtszonen schrecken die Parksünder nicht zurück.

Während die Fahrer der Feuerwehr bei Testfahrten ausreichend Zeit zum Rangieren haben, stehen sie im Einsatzfall unter einem enormen psychischen sowie zeitlichen Druck. Schon mehrfach verlor die Feuerwehr aufgrund falsch geparkten Autos wertvolle Zeit.

Fürther Feuerwehren erneut im Dauereinsatz – Tief „Eberhard“ sorgt für größeres Einsatzaufkommen

Umgestürzter Baum in der Dambacher Straße.
Foto: Hans-Joachim Winkler

Nachdem erst vor wenigen Tagen Sturmtief „Bennet“  etliche Schäden in Fürth verursachte, hinterließ am Sonntag Tief „Eberhard“ seine Spuren im Stadtgebiet.  Der Deutsche Wetterdienst hatte für den Nachmittag Sturmböen über 100 km/h vorhergesagt. Auf Grundlage dieser Vorhersage wurden sämtliche Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Fürth in Bereitschaft versetzt. Der Lagedienst der Unterstützungsgruppe der Feuerwehreinsatzleitung traf erste Vorbereitungen. Die dienstfreien Einsatzkräfte der Wachabteilung 1 der Berufsfeuerwehr wurden nachalarmiert. Mit Eingag des ersten Notrufs konnten so die Einsatzkräfte sofort zum jeweiligen Einsatzort disponiert werden. Bis 20:00 Uhr rückte die Fürther Feuerwehr zu insgesamt 20 durch den Sturm verursachte Einsätzen aus. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

Auto brannte komplett aus

Foto: NEWS5 / Oßwald

Das 2. Hilfeleistungslöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr wurde am Mittwochnachmittag zu einem brennenden Pkw in die Kapellenstraße nach Fürth alarmiert. Ein Fahrzeug, welches in stadtauswärtiger Richtung unterwegs war, fing aus bislang unbekannten Gründen Feuer.

Mittels Schnellangriff löschte ein Trupp unter schweren Atemschutz das Auto ab. Trotz des schnellen Eingreifen der Feuerwehr brannte das Fahrzeug bis auf die Karosserie aus.

Sturmtief Bennet – Fürther Feuerwehr im Dauereinsatz

Das gestrige Sturmtief sorgte auch im Fürther Stadtgebiet für Schäden. Viele Bäume wankten bedenklich, einige hielten dem Sturm nicht stand und stürzten auf Hausdächer, Fahrbahnen und PKW. Auch lose und herabfallende Dachziegel sorgten für Gefahr.  Die Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren Burgfarrnbach, Fürberg, Fürth-Stadt und Vach hatten alle Hände voll zu tun, die Schäden zu beseitigen. (Das Foto zeigt einen umgestürzten Baum im Ortsteil Vach)

Die Bahnstrecke Richtung  Erlangen musste kurz nach Mittag zeitweilig  für den Zugverkehr gesperrt werden, ein umgeknickter Baum neben den Gleisen wurde nur noch vom Nachbarbaum am Umstürzen gehindert. Bis 20.00 Uhr waren die gröbsten Schäden beseitigt. Bis zu diesem Zeitpunkt waren, soweit bekannt, glücklicherweise keine Verletzten zu beklagen.