Fahrzeuge kollidieren im Kreuzungsbereich – Feuerwehr muss Person aus Fahrzeug befreien

Symbolfoto - Feuerwehr

Symbolfoto – Feuerwehr

Am späten Donnerstagabend wurde die Berufsfeuerwehr Fürth sowie die Freiwillige Feuerwehr Burgfarrnbach zu einem Verkehrsunfall in die Würzburger Straße alarmiert. Im Kreuzungsbereich Würzburger Straße / Unterfarrnbacher Straße kam zum Zusammenstoß zweier Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls wurde eine Person im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeug befreit werden. Zwei weitere Personen wurden leicht verletzt und wurden vom Rettungsdienst versorgt.

Zimmerbrand in der Fürther Südstadt

brand_floessaustrasse_01Aus bislang ungeklärter Ursache kam es heute Morgen gegen 10.00 Uhr zu einem Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Flößaustraße. Standardmäßig war die Berufsfeuerwehr mit dem Löschzug alarmiert worden. Bereits auf der Anfahrt wurde dem Einsatzleiter durch die ILS Nürnberg mitgeteilt, dass schon mehrere Anrufe eingegangen waren. Der ELW befand sich zum Zeitpunkt der Alarmierung wegen eines anderen nicht zeitkritischen Einsatzes bereits in der Südstadt und somit in der Nähe zum Einsatzobjekt. Bereits auf der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung wahrgenommen werden. Bei Eintreffen des ELW am Einsatzort schlugen Flammen aus dem 1.OG eines fünfgeschossigen Gebäudes aus einer Balkontüre und eines benachbarten Fensters heraus. Es bestand die Gefahr des Flammenüberschlages auf das darüber liegende Geschoß. Eine Person konnte aus der Brandwohnung fliehen und wurde vom ebenfalls bereits eingetroffenen Rettungsdienst versorgt. Anwohner teilten mit, dass im Stockwerk über dem Brandgeschoß noch zwei Kinder vermisst werden. Der Treppenraum war ab der Brandwohnung bereits stark verraucht. Im DG machten zwei Handwerker am Fenster auf sich aufmerksam. Beide waren aber im rauchfreien Bereich und nicht unmittelbar gefährdet. Mit Eintreffen des Löschzuges wurde gleichzeitig die Menschenrettung der vermissten Kinder mit einem Trupp unter Atemschutz sowie die Brandbekämpfung mit dem Schnellangriffsschlauch von außen eingeleitet. Schnell wurde ein zweiter Trupp unter Atemschutz eingesetzt um den Treppenraum nach weiteren Personen abzusuchen und diesen zu entrauchen. Nachdem das Feuer mit dem Schnellangriffsschlauch unter Kontrolle gebracht worden ist, wurde ein dritter Trupp unter Atemschutz über die Drehleiter und den Balkon in der Brandwohnung zur weiteren Brandbekämpfung eingesetzt. Nach Herstellung der Rauchfreiheit des Treppenraumes wurden die zwei Handwerkers mittels Fluchthauben ins Freie gebracht. Sämtliche Wohnungen im Haus wurden kontrolliert, dabei mussten vier Türen gewaltsam geöffnet werden. Glücklicherweise befanden sich die Kinder entgegen der Zeugenaussagen nicht mehr im Gebäude. Die Infra stellte das Gas ab und machte das Gebäude stromlos. Ein Statiker wurde hinzugezogen um die Standsicherheit des Balkones sowie der mit Wasser vollgesogenen Decken zu beurteilen. Die Kriminalpolizei Fürth hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Bilanz zum Jahreswechsel

Symbolfoto - Feuerwerk - SilvesterZahlreiche Einsätze mussten im Zeitraum 31.12.2016 / 01.01.2017 im Leitstellengebiet abgearbeitet werden. Für die Fürther Feuerwehren hingegen verlief der Jahreswechsel verhältnismäßig ruhig. Zu lediglich 7 Einsätzen musste die Feuerwehren ausrücken. Kurz nach Mitternacht, um 0:01 Uhr ging der einzige große Alarm ein. Die Berufsfeuerwehr Fürth sowie die FF Vach wurden zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Vacher Sandleithe alarmiert. Beim Eintreffen drang bereits Rauch aus einem Fenster am Giebel des Hauses. Auch Flammen konnten wahrgenommen werden. Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz mit dem 1. C-Rohr über das Treppenhaus in den Dachstuhl vor, um den Brand zu löschen. Parallel wurde das 2. C-Rohr von außen durch das Giebelfenster vorgenommen. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, wurde ein Hochdrucklüfter eingesetzt, um das Haus vom Brandrauch zu befreien. Zur Kontrolle wurde ein Quadratmeter der Dachhaut geöffnet, mit der Wärmebildkamera kontrolliert und noch vorhandene Glutnester abgelöscht. Das unmittelbar angrenzende Nachbarhaus wurde mit der Wärmebildkamera kontrolliert und ebenfalls belüftet. Personen wurden keine verletzt. Zur Nachschau der Einsatzstelle wurde um 4:00 Uhr das 2. HLF alarmiert. Die Brandnachschau verlief negativ.

+++Hinweise für die Silvesternacht+++

FeuerwerkskoerperDie Silvesternacht ist erfahrungsgemäß eine ereignisreiche Nacht für die bayerischen Feuerwehren. Meist ist es der unachtsame Umgang und die mangelnde Sorgfalt mit Feuerwerkskörpern die folgenreiche Brände und Verletzungen verursachen. Es ist für die Betroffenen ein schlechter Jahresanfang, wenn sich in das Läuten der Neujahrsglocken, der schrille Ton der Feuerwehrsirenen und die durchdringenden Signale des Martinshorns der Feuerwehr mischen.

Kellerbrand in Stadeln – Wohnhaus war sehr stark verraucht

Kellerbrand im Fuerther Norden - Drei Personen vorsorglich, medizinisch versorgtZu einem gemeldeten Kellerbrand wurden am Mittwochabend die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Stadeln alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude. Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz und dem 1. C-Rohr in den Keller vor, um den Brandherd ausfindig zu machen und zu löschen. Zeitgleich wurde im Außenbereich des Gebäudes ein Hochdrucklüfter in Stellung gebracht, um das Gebäude zu belüften. Ein weiterer Trupp, ebenso unter Atemschutz durchsuchte die anderen Räume des Hauses. Der Brandschutt wurde aus dem Keller ins Freie gebracht und abgelöscht. Insgesamt mussten vier Personen vom Rettungsdienst betreut werden. Der betroffene sowie umliegende Kellerräume wurden mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Nach rund einer Stunde konnten die Kräfte wieder einrücken. Im Laufe des Abends wurde eine Brand Nachschau durchgeführt. Hier war kein  Eingreifen der Feuerwehr notwendig.

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