Erstes Etappenziel erreicht

Die sechs Brandmeisteranwärter der Berufsfeuerwehr Fürth haben ihre Ausbildung zum Rettungssanitäter erfolgreich abgeschlossen. Die Ausbildung begann mit einer mehrwöchigen Theorieschulung bei der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin in Stein. Hier wurden die Anwärter unter anderem, begleitet von praktischen Fallbeispielen, mit der menschlichen Anatomie, der Vielzahl der Krankheits- und Verletzungsbilder, der Notfallversorgung und der Herstellung der Transportfähigkeit von Patienten vertraut gemacht. Nach erfolgreich erbrachtem Leistungsnachweis in der Theorie stand im Anschluss daran die Arbeit am und mit den Patienten auf dem Plan. Unsere Brandmeisteranwärter arbeiteten im Fürther Klinikum in der Notfallaufnahme, auf Station in der Krankenpflege und im Einsatzdienst des Rettungsdienstes mit. Dabei lernten  sie das umfangreiche Spektrum der  Anforderungen in der Erst- und Weiterversorgung von Patienten kennen und konnten die in der Theorie erworbenen Kenntnisse anwenden und erweitern. Nach einer Abschlusswoche, in der die gewonnenen Kenntnisse und Fähigkeiten nochmals rekapituliert wurden,  bestanden alle Anwärter erfolgreich ihre Prüfung und dürfen nun den Titel Rettungssanitäter tragen.

Warum werden angehende Feuerwehrleute auch als Rettungssanitäter ausgebildet ? Im Fall des Ersteintreffens der Feuerwehr an Einsatzorten erleichtern diese Kenntnisse das Tätigwerden an Patienten enorm. Darüber hinaus sind die künftigen Kollegen in der Lage, den Rettungsdienst an Einsatzstellen wirksam zu unterstützen.

Großeinsatz am Freitagabend

Am Freitagabend, kurz vor Ladenschluss wurde ein Großaufgebot von Rettungskräften in ein Fürther Einrichtungshaus alarmiert.
Nach ersten Erkenntnissen wurde im Einrichtungshaus ein merkwürdiger Geruch festgestellt.

Bereits auf Anfahrt zur Einsatzstelle wurden durch den Einsatzleiter der Feuerwehr weitere Kräfte zur Unterstützung nachalarmiert. Neben der örtlich zuständigen Feuerwehr Poppenreuth wurde die Feuerwehr Ronhof-Kronach sowie der ABC-Dienst zur Einsatzstelle beordert. Die Kräfte der FF Fürth-Stadt sowie die dienstfreien Kräfte der Berufsfeuerwehr übernahmen die Absicherung des restlichen Stadtgebiets für mögliche Folgeeinsätze.

Spatenstich für den Neubau des Unterfarrnbacher Gerätehauses

Lange gestaltete sich die Suche nach einem passenden Gelände für das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Unterfarrnbach.
Am Mittwoch konnte mit dem offiziellen Spatenstich die Bauphase für den lange herbeigesehnten Neubau beginnen.
Die Fertigstellung der neuen Unterkunft ist derzeit für Mitte 2021 geplant.

An die Fahrzeughalle, welche über zwei Stellplätze verfügen wird, grenzen Umkleide- und Sanitärräume. Wie es sich für ein modernes Gerätehaus gehört wird außerdem ein Schulungsraum, eine Teeküche sowie ein Büro im Neubau integriert. Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung bedankte sich bei den Einsatzkräften für die Geduld in den letzten Jahren.

Fahrzeug überschlägt sich am Mittwochmorgen – Fahrer verletzt sich leicht

Am Mittwochmorgen musste das 2. HLF und das KLAF der Berufsfeuerwehr zu einem Verkehrsunfall in die Heilstättenstraße ausrücken. Ein Autofahrer hatte aus bislang unbekannter Ursache auf der Verbindungsstraße zwischen Oberfürberg und Wachendorf die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, überschlug sich und blieb auf der Seite liegen.

Der Fahrer konnte das auf der Seite liegende Fahrzeug noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte eigenständig verlassen. Durch den Überschlag trug er glücklicherweise nur leichte Verletzungen davon. Die herbeigeeilten Kräfte der Feuerwehr stellten den Brandschutz sicher und übernahmen gemeinsam mit der Polizei die Verkehrssperrung.

Übungsturm an Freiwillige Feuerwehr übergeben

Vergangene Woche wurde der neue Feuerwehr-Übungsturm auf dem Übungsplatz der FF Steinach-Herboldshof offiziell eingeweiht und an die Freiwillige Feuerwehr übergeben.

Der alte Übungsturm wurde am 16. und 17. Mai 1985 vom heutigen Ehrenstadtbrandinspektor und damaligen Kommandanten der FF Steinach-Herboldshof, Peter Pfann sowie einigen Kameraden am Steinacher Feuerwehrgerätehaus errichtet. Nach nunmehr 35 Jahren hatte der alte Übungsturm ausgedient und musste aus statischen Gründen zurückgebaut werden. In enger Zusammenarbeit mit der Gebäudewirtschaft der Stadt Fürth wurde ein neuer Übungsturm geplant und am selben Standort erbaut.

Der Übungsturm ist 9,88 m hoch und steht auf einer Grundfläche von 5,20 m x 3,01 m. Die Feuerwehr benötigt den Übungsturm, um das Retten aus Gebäuden mit tragbaren Leitern üben zu können. Die Errichtung des Übungsturms ist zum Erhalt der Einsatzfähigkeit erforderlich. Das Aufstellen von tragbaren Leitern ist im Einsatzfall sehr wichtig und muss von den Feuerwehren im Effeff beherrscht werden, so Christian Gußner, Leiter der Berufsfeuerwehr.

Schwerer Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Streifenwagens der Polizei

Am Montagnachmittag musste der Rüstzug der Berufsfeuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall in die Schwabacher Straße ausrücken. Aus bislang noch nicht geklärter Ursache kam es im Kreuzungsbereich Schwabacher Straße / Theresienstraße zum Zusammenstoß mit einem Kleinbus, welcher die Theresienstraße in Richtung Bahnhof befuhr. Durch die Wucht des Aufpralls kippte der VW-Bus auf die Seite und kam auf der Fahrerseite zum Liegen.

Zum Zeitpunkt des Eintreffens befanden sich die Beamten des Streifenwagens bereits außerhalb ihres Fahrzeugs, der Fahrer des Kleinbusses befand sich noch im Fahrzeug und musste im weiteren Verlauf von der Feuerwehr gerettet werden. Nach weiterer Erkundung konnte glücklicherweise festgestellt werden, dass der Fahrer nicht eingeklemmt ist. Im Außenbereich wurde das Fahrzeug mit Unterbaumaterial sowie der Winde des Rüstwagens stabilisiert. Nach Rücksprache mit dem Notarzt wurde der schwerverletzte Patient durch die Heckklappe seines Fahrzeugs gerettet, zu weiteren Versorgung an den Rettungsdienst übergeben und anschließend in ein Krankenhaus verbracht. Die beiden Polizeibeamten erlitten mittelschwere Verletzungen und wurden ebenfalls in einem Krankenhaus medizinisch versorgt.

Aufgrund der Unfallaufnahme kam es bis in die Abendstunden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Fürther Stadtverkehr.