Heißgelaufene Bremse einer U-Bahn löst Feuerwehreinsatz aus

Symbolfoto U-Bahn © Marcus Weier

Symbolfoto U-Bahn © Marcus Weier

Mit dem Alarmstichwort „Brand U-Bahn“ wurden am Sonntagvormittag die Berufsfeuerwehr sowie die FF Fürth-Stadt an die U-Bahn Haltestation „Hardhöhe“ alarmiert. Beim Eintreffen des Führungsdienstes konnte glücklicherweise kein offenes Feuer festgestellt werden. Die Erkundung durch die Feuerwehr ergab eine heißgelaufene Bremse an einer direkt im U-Bahnhof stehenden Maschine. Durch die Feuerwehr wurde der heißgelaufene Bereich gekühlt und mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Der Bahnhof musste geräumt und zeitweise komplett gesperrt werden. Durch Mitarbeiter der VAG wurde der U-Bahn Zug in die Werkstatt geschleppt. Um ggf. Eingreifen zu können, falls sich die heißgelaufenen Bremsen entzünden könnten, waren während des Abschleppens zwei Kameraden der Feuerwehr samt Löschmittel an Bord. Personen wurden keine verletzt.

Pressebericht mit Bildern bei nordbayern.de (ext. Link)

Brandserie – viertes Feuer in stillgelegter Schwelbrennanlage

Brand MuellverbrennungAm Freitagabend, kurz nach 23 Uhr wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Vach zum erneuten Brand in die stillgelegte Schwelbrennanlage in den Aischweg alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sowie Flammenschein im ehemaligen Verwaltungstrakt des Gebäudes zu erkennen.

Ein Raum im 2. Obergeschoss stand im Vollbrand. Unter schwerem Atemschutz ging ein Trupp mit einem C-Rohr in das Gebäude vor, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Da im Bereich der Anlage keine ausreichende Wasserversorgung mehr vorhanden ist, musste diese über eine längere Schlauchstrecke aufgebaut werden. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Da jedoch überwiegend Aktenordner mit Papier gebrannt hatten, mussten mehrmals Nachlöscharbeiten im Gebäude vorgenommen werden.

Mitmachen beim ABC-Dienst der Freiwilligen Feuerwehren – Teil 2

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Spezielle Ausbildung – Messungen bei Bränden und Schadstoffaustritt – Mangel an Nachwuchskräften

Seit 1996 gibt es den ABCDienst der Freiwilligen Feuerwehren (FFW) der Stadt Fürth. Darin erfüllen speziell ausgebildete Feuerwehrfrauen und -männer ehrenamtlich eine für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sehr wichtige Aufgabe, denn sie sind vorrangig für Messungen bei Bränden oder Schadstoffaustritten bei Betriebsstörungen zuständig. In den vergangenen Jahren mangelte es jedoch an Nachwuchskräften, nicht zuletzt durch die aufgehobene Wehrpflicht. Deshalb ist der ABCDienst der FFW Fürth auf der Suche nach engagierten Mitstreiterinnen und Mitstreitern.

Pkw kollidiert frontal mit Bus

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Um kurz vor 14 Uhr ging bei der Integrierten Rettungsleitstelle die Mitteilung über einen Verkehrsunfall in der Würzburger Straße im Fürther Ortsteil Burgfarrnbach ein. Ein Pkw war auf gerader Strecke mit einem Linienbus frontal kollidiert. Die Fahrerin des Pkw wurde dabei schwer verletzt und musste von der Feuerwehr mit schwerem Gerät aus ihrem Fahrzeug befreit werden.
 
Da die Lage vor Ort nicht eingeschätzt werden konnte und ein Linienbus beteiligt war, veranlasste der Einsatzleiter der Berufsfeuerwehr noch während der Anfahrt die Alarmierung der ortsansässigen, Freiwilligen Feuerwehr Burgfarrnbach.
 
Beim Eintreffen der ersten Einheiten bot sich folgendes Bild: Eine Mercedes A-Klasse stand im Grünstreifen der Würzburger Straße, nur unweit entfernt ein Linienbus. Zur Rettung der Fahrerin des Kleinwagens musste das Dach sowie ein Seitenteil entfernt werden. Bereits nach kurzer Zeit konnte sie aus ihrem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden.
 
Eine Person aus dem Bus wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut und anschließend an diesen übergeben. Während der Rettungsmaßnahmen musste die Würzburger Straße beidseitig für den Verkehr gesperrt werden.
 
Da die Einsatzdauer nicht abzuschätzen war, wurde zur weiteren Gebietsabsicherung die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt alarmiert.

Erneuter Brand in ehemaliger Schwelbrennanlage

Am Samstagvormittag wurden die Berufsfeuerwehr Fürth und die Freiwillige Feuerwehr Atzenhof wegen einer Rauchentwicklung zur ehemaligen Schwelbrennanlage nahe des Fürther Hafens alarmiert. Wie schon vor zwei Wochen brannte es im ehemaligen Verwaltungstrakt des Gebäudekomplexes. Der Brand konnte von einem Trupp unter PA und mit einem C-Rohr rasch gelöscht werden. Die FF Fürth-Stadt stellte für die Dauer des Einsatzes eine Einsatzbereitschaft für das Stadtgebiet.

Großes Aufgebot bei Einsatz in Industriebetrieb

Am Donnerstagabend wurde der erweiterte Löschzug der Berufsfeuerwehr Fürth aufgrund eines Melderalarms zu einem Industriegelände an der Kronacher Straße alarmiert. Um die Erkundung in dem potenziell explosionsgefährdeten Bereich sicher durchführen zu können, wurde auch eine Kameradrohne der Feuerwehr Erlangen angefordert. Zusätzlich befanden sich die Löschzüge 4 (Stadeln, Mannhof) und 5 (Ronhof/Kronach, Sack und Steinach/Herboldshof) der Freiwilligen Feuerwehr in Bereitschaft vor dem Werksgelände. Ein in Brand geratener Behälter konnte von den Mitarbeitern des Unternehmens gesichert werden. Ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich. Alle Einheiten konnten nach Abschluss der Erkundungsphase wieder einrücken.

Pressebericht bei nordbayern.de (ext. Link)

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