Auto kommt von Fahrbahn ab und landet dachseitig in Bachlauf

Am Donnerstagabend wurde die Berufsfeuerwehr in der Herboldshofer Straße benötigt. Ein Auto kam auf Höhe des Bahnübergangs Stadeln/Herboldshof von der Straße ab, riss eine Leitplanke mit sich und kam dachseitig in einem Bachlauf zum Liegen. Der Fahrer konnte sich bereits vor Eintreffen der Einsatzkräfte aus seinem Fahrzeug befreien.
Die eingetroffenen Kräfte der Feuerwehr sicherten die Unfallstelle ab und entfernten die beschädigte Leitplanke. Zur Bergung des Fahrzeugs wurde der Rüstwagen nachgefordert. Mittels Seilwinde wurde das Fahrzeug in Fahrbahnnähe gezogen und zum Abtransport an den Abschleppdienst übergeben.

Starkregen schwemmte Schlamm auf Fahrbahn

Am Donnerstagabend zog ein Starkregen über das Stadtgebiet.
Aufgrund des nicht unerheblichen Niederschlags in den vergangenen Tagen wurde zum wiederholten Male Schlamm eines in Schräglage befindlichen Ackers auf die Verbindungsstraße Atzenhof – Burgfarrnbach geschwemmt und machte diese unpassierbar.

Die Freiwilligen Feuerwehren Atzenhof und Sack übernahmen vor Ort die Verkehrsabsperrung und reinigten die Fahrbahn. Gegen 21 Uhr war der Einsatz beendet und die Einsatzkräfte konnten wieder einrücken.

Marder verkroch sich im Motorraum

Das Kleinalarmfahrzeug wurde am gestrigen Montag zu einer Tierrettung in die Schwabacher Straße gerufen. Gegen 11:15 Uhr fanden aufmerksame Verkehrsteilnehmer einen verletzten Marder und verständigten die Feuerwehr. Als die Kollegen schließlich zugegen waren, hatte sich der Marder bereits „aus dem Staub gemacht“ und sich in einem Motorraum eines in der Nähe befindlichen Autos „in Sicherheit“ gebracht.
Als die Kollegen die Motorhaube öffneten, sah sie der Marder verwundert an und versteckte sich wieder in den Tiefen des Motorraums. Um am Fahrzeug keinen Schaden zu verursachen wurde versucht, den unerwünschten Gast mittels leichtem Wasserstrahl aus dem Motorraum zu vertreiben. Nachdem sich das Tier im Motorraum frei bewegte, nicht weiter stören ließ und ein Herankommen an das Tier ausgeschlossen war, hoffte man auf die Vernunft des Tieres und brach nach Rücksprache mit der Besitzerin des Fahrzeugs sowie der Polizei den Einsatz ab.

Kellerbrand – aufmerksame Nachbarn verständigten die Rettungskräfte

Am frühen Freitagnachmittag stellten aufmerksame Nachbarn eines Reihenhauses Am Grünerpark fest, dass aus einem Lichtschacht des Nachbarhauses Rauch dringt. Sie verständigten umgehend die Rettungskräfte und versuchten parallel, die im Haus vermuteten Personen zu warnen. Auf Klingeln, Rufen und Klopfen von Nachbarn sowie der Polizei reagierten die Bewohner des betroffenen Hauses jedoch nicht.

Bereits wenige Minuten nach Alarmeingang traf der Löschzug der Berufsfeuerwehr an der Einsatzstelle ein. Aus dem besagten Lichtschacht konnte weiterhin Rauchgeruch sowie eine leichte Rauchentwicklung festgestellt werden. Als die Feuerwehr versuchte, die Haustüre mittels Sperrwerkzeug zu öffnen, machten sich die Bewohner des Hauses bemerkbar und öffneten die Haustüre. Sie hatten von all dem Aufgebot vor ihrem Haus nichts mitbekommen.

Ein erster Trupp ging unter Atemschutz und einem C-Rohr in den betroffenen Keller vor und stellte eine Rauchentwicklung im Heizungskeller fest. Bereits nach wenigen Minuten war der Brand unter Kontrolle und das Brandgut ins Freie verbracht. Zur mechanischen Belüftung wurden ein Hochdrucklüfter eingesetzt.

Wie das Feuer ausgebrochen ist, ist derzeit nicht bekannt. Personen kamen keine zu Schaden. Die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt übernahm für die Dauer des Einsatzes die Gebietsabsicherung. Im Laufe des Nachmittag wurde durch das 2. HLF eine Brand-Nachschau durchgeführt.

Technische Störung an Heizung löst Großaufgebot an Rettungskräften aus

Am Mittwochvormittag wurde ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst mit dem Alarmstichwort Explosion/Verpuffung in den Stadtsüden, in die Hopfenstraße gerufen. Eine Bewohnerin meldete eine Rauchentwicklung im 2. OG eines Wohnhauses, außerdem soll es im gesamten Haus nach Öl riechen. Da es bereits vor geraumer Zeit eine Verpuffung an einem Ölofen gab, verständigte sie den Notruf.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten bereits einige Personen ihre Wohnungen verlassen und standen vor dem Gebäude. Die durchgeführte Erkundung durch den Einsatzleiter ergab einen erhöhten CO-Wert, welcher allen Anschein auf einen Kaminrückstau sowie eine technische Störung an der Heizung zurückzuführen war. Durch die Feuerwehr wurden die Wohnung kontrolliert. Es konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden.
Eine Person wurde an den Rettungsdienst übergeben.

Weshalb es an der Heizung eine Verpuffung gegeben hat, ist derzeit nicht bekannt. Die Einsatzstelle wurde an die Hausverwaltung sowie den zuständigen Kaminkehrer übergeben.

Brand mehrerer PKW

In der Nacht vom 31.05. zum 01.06.2021 wurde die Berufsfeuerwehr kurz nach 01.00 Uhr zu einem Brand mehrerer PKW im Fürther Stadtnorden gerufen. Ein aufmerksames junges Paar, das in unmittelbarer Nachbarschaft wohnt, hatte den Brand bemerkt und den Notruf gewählt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte standen mehrere PKW in Flammen, die auf einer Abstellfläche standen. Das dahinter liegende, eingeschossige Gebäude hatte ebenfalls bereits Feuer gefangen. Mit dem Einsatz von Löschschaum über zwei C-Rohre gelang es schnell, die Gefahr einer weiteren Ausbreitung einzudämmen. Nach 10 Min konnte „Feuer aus“ gemeldet werden und es standen nur noch Nachlöscharbeiten an. Die auf Grund des ersten Meldebildes mit alarmierten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Fürth Stadt, Poppenreuth und Ronhof mussten nicht mehr eingreifen. Der Kriminaldauerdienst der Polizei nahm noch während des Einsatzes die ersten Ermittlungen zum Brandgeschehen auf, die vom zuständigen Fachkommissariat vor allem hinsichtlich der noch ungeklärten Brandursache weiter verfolgt werden. Es entstand erheblicher Sachschaden.