Gemeldeter Vollbrand einer Gartenhütte bestätigte sich glücklicherweise nicht

Zu einem gemeldeten Gartenhüttenbrand wurde am Montachnachmittag der Löschzug der Fürther Berufsfeuerwehr alarmiert. Als die Kräfte der Feuerwehr an der Einsatzstelle „Im Stöckig“ eintrafen, konnten aus dem Bereich der Straße zwei verkohlte Gartenhütten, jedoch keine offenen Flammen festgestellt werden.

Nachdem die Einsatzstelle durch den Oberbeamten vom Dienst erkundet war, stellte sich heraus, dass zwischen zwei Gartenhütten ein Motorrad in Vollbrand geraten war. Durch den Flammenüberschlag wurden zwei Gartenhütten in Mitleidenschaft gezogen.

Durch ein beherztes Eingreifen der Anwohner konnte ein größerer Schaden verhindert werden. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschten sie das brennende Motorrad sowie die betroffenen Gartenhütten ab.

Mittels Wärmebildkamera wurden beide Gartenhütten kontrolliert und Nachlöscharbeiten im Bereich der Brandstelle durchgeführt.

Nachtverkehrsschau von Feuerwehr, Polizei und den zuständigen städtischen Ämtern

In regelmäßigen Abständen werden vom städtischen Straßenverkehrsamt Verkehrsbegehungen geplant und durchgeführt. Neben städtischen Dienststellen wie der Feuerwehr, dem Straßenverkehrsamt sowie dem Tiefbauamt nimmt auch die Polizei an diesen Befahrungen teil.

Nicht nur Falschparker machen diese Befahrungen notwendig, auch durchgeführte Baumaßnahmen an Straßen und Wegen sowie das Errichten von Neubauten spielen hierbei eine tragende Rolle. Ändert sich zum Beispiel die Straßenführung oder wird eine Straße verkehrsberuhigt, muss unter Umständen von Seiten der Feuerwehr die Anfahrt zu gewissen Objekten neu geplant und in der Dokumentation abgeändert werden.

Zehn neue Atemschutzgeräteträger ausgebildet

Lehrgangsteilnehmer kriecht mit abgenommenen Atemschutzgerät durch eine Stahröhre

Am Standort der Berufsfeuerwehr Fürth wurden in den letzten Wochen in einem umfangreichen Lehrgang zehn neue Atemschutzgeräteträger-/innen der Freiwilligen Feuerwehr Fürth ausgebildet. In 25 Ausbildungsstunden wurde den angehenden Atemschutzgeräteträgern die wichtigsten Tätigkeiten in Theorie und Praxis gelehrt.

Neben der Handhabung von Atemschutzgeräten wurde unter anderem auch das Suchen und Retten von Personen, das richtige Öffnen von Türen sowie viele weitere Ausbildungsinhalte der FwDV7 gelehrt.

Ehrenabend der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Fürth

Insgesamt 34 Feuerwehrmänner- und frauen wurden am Freitagabend, im Rahmen des traditionelle Ehrenabends der Freiwilligen Feuerwehr Fürth für ihre langjährige Treue geehrt. Ehrungen wurden verliehen für 15, 25 und 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Neben den Ehrungen des aktiven Feuerwehrdienstes wurden Mitglieder für 50, 60 und 70 Jahre Vereinszugehörigkeit zu ihrer Freiwilligen Feuerwehr geehrt. Ehrenstadtbrandinspektor Peter Pfann wurde für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr Steinach-Herboldshof geehrt, Karl Reiß von der Freiwilligen Feuerwehr Mannhof für sage und schreibe 70 Jahre Vereinszugehörigkeit.

Christian Gußner, Chef der Berufsfeuerwehr Fürth, Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung sowie Rechtsreferent Mathias Kreitinger lobten in ihrer Rede das unermüdliche Engagement der über 350 Freiwilligen Männer und Frauen in den Feuerwehren im Stadtgebiet Fürth.

Verkehrsunfall – mehrere Personen verletzt

Um 17:22 Uhr ertönte der Alarmgong in der Wache der Fürther Berufsfeuerwehr, kurz darauf die zugehörige Alarmdurchsage – „Fürth, Hafenstraße, Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen, keine Personen eingeklemmt“.

Das zweite HLF sowie das KLAF rückten zur Einsatzstelle aus. Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Feuerwehr wurden vier verletzte Kinder bereits durch den Rettungsdienst versorgt. Die Fahrer der beiden Fahrzeuge wurden nicht verletzt.
Nach Rücksprache mit dem zuständigen Einsatzleiter Rettungsdienst war eine Unterstützung durch die Feuerwehr im Bereich der Patientenversorgung nicht notwendig. Von Seiten der Feuerwehr wurde an den Unfallfahrzeugen der Brandschutz sichergestellt, die Batterien abgeklemmt sowie ausgelaufene Betriebsstoffe abgebunden.

Tierische Rettungsaktion – Feuerwehr befreit Biber

Der Montag begann für die Besatzung des zweiten HLFs sowie des KLAFs mit einer tierischen Rettungsaktion. Mitarbeiter der Stadtentwässerung hatten die Fürther Berufsfeuerwehr verständigt, dass ein Biber in einem Nachklärbecken der ehemaligen Kläranlage im Fürther Ortsteil Vach festsitzen soll.

Über die Steckleiter stiegen die Einsatzkräfte in das Becken ab, um den Biber aus seiner misslichen Lage zu befreien. Das Tier zeigte sich gnädig mit unseren Einsatzkräften und schwamm eigenständig, ohne großen Aufstand in eine vorbereitete Transportbox.