Übung der Höhenrettungsgruppe

Höhenretter seilt sich von der Trogbrücke ab

Regelmäßige Übungen zahlen sich im Einsatzfall aus.
Um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein, muss hierfür geübt und neue Höhenretter ausgebildet werden. Aus diesem Grund üben die Höhenretter der Fürther Berufsfeuerwehr wöchentlich für den Ernstfall.

Da in geraumer Zeit zwei neue Höhenretter ausgebildet werden, wurden am heutigen Freitag der richtige Einsatz von Abseilgeräten und Seilbremse sowie das korrekte Anschlagen eines Fixpunktes gelehrt.

Erfahrungsaustausch nach Schneekatastrophe

vorne links: Josef Kaltner (Kreisbrandrat, Lkr. BGL) referiert zum Einsatz Anfang des Jahres

Der Landkreis Berchtesgadener Land gilt als „der Katastrophenschutzlandkreis in Bayern“, der mit einer Vielzahl an Katastrophen in den letzten Jahren zu kämpfen hatte.
Da aufgrund der starken Schneefälle Anfang des Jahres auch zahlreiche Einsatzkräfte aus Fürth dort im Einsatz waren, um Hausdächer von den Schneemassen zu befreien, nutzte man die Möglichkeit, um Erfahrungen auszutauschen.

Vertreter von Regierung, Polizei, THW, BRK, DLRG, Bundeswehr, FüGK und öffentlicher Verwaltung nahmen am Donnerstagnachmittag an einem interessanten Vortrag im BRK Katastrophenschutzzentrum teil.

Josef Kaltner (KBR Lkr. BGL), Jörg Schneider (stv. Fachbereichsleiter für öffentliche Sicherheit und Ordnung am LRA BGL) und Josef Kernbichler (Sachbearbeiter Katastrophenschutz im LRA BGL) teilten ihre Erfahrungen aus den Einsätzen der FüGK und Örtlichen Einsattzleitung bei der Schneekatastrophe sowie bei vorausgegangenen Katastrophen (u.a. Waldbrand und Hochwasser) mit und erzählten aus der Praxis zur Vorbereitung auf die Katastropheneinsätze und Erfahrungen aus dem Übungsbetrieb der Führungsgruppe Katastrophenschutz BGL.

Aus, Schluss und vorbei – Fürther Michaelis Kirchweih mit dem traditionellen Feuerwerk begraben

Mit dem traditionellen Feuerwerk fand am Mittwochabend die Färdder Kärwa 2019 ihr Ende. Mit dem Abschluss der Kirchweih kehrt auch bei der Berufsfeuerwehr allmählich der Alltag ein und der reguläre Dienstbetrieb kann wieder aufgenommen werden.

Bis zum Donnerstagabend war die Sicherheitswache im südlichen Stadtgebiet durch Kräfte der Berufsfeuerwehr besetzt. Erst nachdem die letzte Bude verfahren, der letzte Bauzaun verräumt und die letzte Straßenmarkierung entfernt gewesen war, konnte die Sicherheitswache 2019 endgültig die Zelte in der Südstadt abbrechen und die Kirchweihwache bei der Leitstelle abmelden.

Atemschutzgeräteträger übten in der Brandübungsanlage der BF Nürnberg

Am Mittwochabend besuchten 8 Atemschutzgeräteträger der Freiwilligen Feuerwehr Vach die Brandübungsanlage der Berufsfeuerwehr Nürnberg auf dem Gelände der Feuerwache 4 am Nürnberger Hafen.

Nach einer Einweisung und Besichtigung der Anlage fand eine Gewöhnungsübung im befeuerten Container statt, um festzustellen, wie gut Einsatzkräfte durch ihre Einsatzkleidung geschützt sind.
Um im Innenangriff effektiv arbeiten zu können, bedarf es entsprechende Grundkenntnisse. Dabei spielt der Umgang mit dem Hohlstrahlrohr sowie das richtige Öffnen von Türen eine tragende Rolle. Bevor die eigentlichen Brandszenarien durchlaufen wurden, gaben die Ausbilder der Berufsfeuerwehr Nürnberg eine kleine Auffrischung in den o.g. Themen.

Bauarbeiter stürzt in Grube

Schleifkorbtrage wird für die Rettung vorbereitet

Am Montagmorgen wurde die Berufsfeuerwehr nach Unterfarrnbach alarmiert. Auf einer Baustelle war ein Bauarbeiter in einen Bauschacht gestürzt und zog sich dabei schwere Becken- und Kopfverletzungen zu.

Als die Feuerwehr eintraf wurde der Verunfallte bereits durch den Notarzt medizinisch versorgt. Im Anschluss erfolgte in Abstimmung mit dem Notarzt das weitere Vorgehen zur Rettung.
Zunächst wurde der Bauarbeiter auf die Schaufeltrage gelegt, ehe man ihn in die Vakuummatratze und Schleifkorbtrage legte. Über einen auf der Baustelle befindlichen Baukran wurde die Person mittels Flaschenzug aus dem Schacht gerettet und auf Erdgleiche verbracht. Nach erfolgter Rettung unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst beim Tragen des Verletzten über das Baustellengelände, hin zum Rettungswagen.

Müllunterstand stand in Flammen – Feuerwehr verhindert Überschlag auf Wohnhaus

Symbolbild

Am Sonntagnachmittag ging in der Integrierte Leitstelle Nürnberg ein Notruf ein. Nach Auskunft des Meldenden soll ein Müllunterstand im Bereich der Fronmüllerstraße brennen.
Aufgrund der Örtlichkeit und des Lagebildes wurde der Einsatzführungsdienst von der Hauptwache sowie das HLF und die Drehleiter der Nebenwache zur Einsatzstelle beordert. Zur weiteren Gebietsabsicherung wurde die Freiwillige Feuerwehr Fürth Stadt alarmiert.

Als die Kräfte die Einsatzstelle erreichten stand ein Müllunterstand im Bereich eines Wohnhauses bereits in Vollbrand. Zur Brandbekämpfung und zum Verhindern eines Brandüberschlags auf das Wohnhaus wurden umgehend zwei Trupps sowie zwei C-Rohre eingesetzt. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein größerer Überschlag auf das Wohnhaus verhindert werden. Lediglich die Fassade wurde ein wenig in Mitleidenschaft gezogen. Um ein mögliches Ausbreiten im Bereich der Fassade zu verhindern, musste diese stellenweise geöffnet werden. Die Kontrolle verlief negativ. Ein Ausrücken der Freiwilligen Feuerwehr war nicht mehr erforderlich.