Holzbau wird Raub der Flammen

Kurz vor drei Uhr morgens brannte auf dem Gelände eines Sportvereins im Fürther Ortsteil Stadeln ein Mehrzweckgebäude aus Holz. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand, die zuerst eintreffende Freiwillige Feuerwehr Stadeln hatte erste Löschmaßnahmen vorbereitet und bekämpfte nachfolgend den Brand anfänglich mit zwei C-Rohren und teilweise unter schwerem Atemschutz von zwei Seiten.

Nach kurzer Zeit konnte die Meldung „Feuer aus“ gegeben und mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden. Das Holzgebäude war allerdings nicht mehr zu retten. Es brannte fast vollständig nieder.

Katze aus misslicher Lage gerettet

Bei ihrem Ausflug auf das Dach eines Hintergebäudes in der Fürther Innenstadt hatte eine schwarze Katze offenbar nicht einkalkuliert, dass ein schiefergedecktes Dach bei Regen wenig Halt bietet. Am Morgen des 23.05.2022 saß sie in der Regenrinne fest.

Der Mitarbeiterin einer gegenüberliegenden Kanzlei fiel die Notlage der Katze auf und sie alarmierte die Feuerwehr. Die Drehleiterbesatzung der Berufsfeuerwehr musste vor Ort feststellen, dass eine Rettung der Katze über die Drehleiter wegen der ungünstigen Lage des Hintergebäudes nicht möglich war.

Sturm sorgt für zahlreiche Einsätze

Bis in die Morgenstunden des heutigen 21.05.2022 waren aufgrund der gestrigen Unwetter zahlreiche Einsätze zu bewältigen. Überwiegend entwurzelte und umgestürzte Bäume und herab fallende Äste sorgten für reichlich Arbeit. Allein die Berufsfeuerwehr rückte zu 11 wetterbedingten Einsätzen aus. Auch die Freiwilligen Wehren des Stadtgebietes hatten zahlreiche Einsätze abzuarbeiten. Nach bisheriger Kenntnis sind keine Verletzten durch das Sturmereignis zu beklagen. Es blieb bei Sachschäden.

Präparierter Brief sorgt für größeren Einsatz

Am Vormittag des 19.05.2022 kam es beim Öffnen eines Briefes in einer Rechtsanwaltskanzlei im Fürther Stadtnorden zu einer Umsetzungsreaktion der darin befindlichen Stoffe. In der ersten Einsatzmeldung der Leitstelle wurde eine Verpuffung gemeldet.

Aufgrund der Einsatzmeldung und des Lagebildes vor Ort wurde zum Löschzug der Berufsfeuerwehr an der Einsatzstelle die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt und der ABC-Zug hinzu alarmiert, die nachalarmierten dienstfreien Kräfte der Berufsfeuerwehr besetzten zur Absicherung des Stadtgebietes die Feuerwache.

ACHTUNG – Waldbrandgefahr

Wegen der anhaltenden Trockenheit besteht aktuell eine hohe Waldbrandgefahr sowie eine Brandgefahr für Grasland. Der Deutsche Wetterdienst veröffentlicht täglich einen so genannten Waldbrandindex sowie Graslandfeuerindex mit fünf Gefahrenstufen.⠀

Ab morgen steht der Waldbrandbrandindex sowie der Graslandfeuerindex für Nürnberg-Fürth-Erlangen bei der Stufe 4.⠀

Die Feuerwehr weist daher auf folgendes hin:⠀
– In den Wäldern besteht absolutes Rauchverbot⠀
– Werfen Sie in Waldstücken keine Zigaretten aus der Bahn oder dem fahrenden Auto.⠀

In einem Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 m davon dürfen laut Waldgesetz (BayWaldG) nicht⠀
1. offenes Licht angezündet oder verwendet werden,⠀
2. brennende oder glimmende Sachen weggeworfen oder sonst unvorsichtig gehandhabt werden,⠀
3. ein nach Abs. 1 Nr. 2 angezündetes Feuer unbeaufsichtigt oder ohne ausreichende Sicherungsmaßnahmen gelassen werden.⠀

Sollten Sie dennoch einen Brand entdecken, verständigen Sie sofort die Feuerwehr über Notruf 112⠀

*Die niedrigste Stufe 1 (grün) bedeutet eine „sehr geringe Gefahr“. Bei der höchsten Stufe 5 (lila) ist eine „sehr hohe Waldbrandgefahr“ erreicht.

Feuer in Mehrfamilienhaus

Mit dem Alarmstichwort Zimmerbrand wurde am Montagabend die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Fürth-Stadt in die Hornschuchpromenade gerufen. Aus bislang ungeklärter Ursache ist an der Steuerung eines Aufzugs in einem Mehrfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen. Schnell breitete sich der Rauch im gesamten Wohnhaus aus.

Schon beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr konnte eine starke Verrauchung des Flures sowie des Aufzuges festgestellt werden. Außerdem waren zwei Personen im Bereich des Flures eingeschlossen und mussten von der Feuerwehr gerettet werden. Sie wurden an den Rettungsdienst übergeben. Nach ersten Informationen war eine weitere im Haus gemeldete Person zum Zeitpunkt des Eintreffens abgängig, weshalb ein erster Atemschutztrupp das Gebäude nach der abgängigen Person absuchte, ein zweiter Trupp machte sich an die Lokalisierung des Brandherdes sowie die Brandbekämpfung. Kurze Zeit später konnte die Ursache ausfindig gemacht werden. Die Aufzugssteuerung hatte aus bislang unbekannten Gründen Feuer gefangen. Um die Arbeiten im Gebäudeinneren zu erleichtern wurde das Gebäude mittels Hochdrucklüftern mechanisch belüftet.
Der Fahrkorb des Aufzugs, welcher zum Zeitpunkt des Brandausbruchs zwischen der Etage 2 und 3 zum Stehen kam, musste gewaltsam geöffnet werden, um sicherzustellen, dass sich dort keine Personen mehr befinden. Sowohl die Kontrolle des Fahrkorbs sowie das Absuchen des Gebäudes verlief negativ. Kurze Zeit später Entwarnung – die abgängige Person konnte im Stadtgebiet Fürth wohlauf angetroffen werden.
Nach wenigen Minuten hatte der Angriffstrupp das Feuer unter Kontrolle.

Die Wohnungen und die Flure zu den Wohnungen wurden von der Feuerwehr kontrolliert. Da der Brandrauch in die Wohnungen zog, mussten diese von der Feuerwehr belüftet werden. Ebenso musste der Keller des Anwesens mittels Hochdrucklüfter belüftet werden.

Die Kolleginnen und Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr Fürth-Stadt unterstützen bei den Arbeiten an der Einsatzstelle und übernahmen die Gebietsabsicherung.

Im weiteren Einsatzverlauf wurde der Aufzug in Zusammenarbeit mit der Aufzugsfirma abgesichert.